| 2002 | Kiel 021126 | EuroParl 0211 | Amsterdam 020830 | Brüssel 20020619 | Paris 020610 | Linuxtag 0206 | EuroParl 2002-05-15 | Madrid 020506 | EPÜ 20020610 | GUUG 020301 | CIP 020128 |
Diese Frage gewissenhaft zu beantworten, ist nicht ganz einfach. Einerseits erfordert die Diskussion allerhand relativ komplizierte Fragen und Antworten, für die nicht unbedingt jeder Diskussionsteilnehmer die nötige Geduld aufbringt. Andererseits führt jede leichtsinnige Äußerung, insbesondere von Seiten einflussreicher Personen, besonders leicht in einen Teufelspakt.
Gerade für einen Vertreter der Informatik ist die Sache nicht ganz einfach. Es wäre für ihn unverantwortlich, einem Zeitgeist (Skylla) blind zu folgen, der womöglich aus einer unreflektierter Abneigung gegen das "geistige Eigentum" heraus die Informatikwelt einer wirtschaftlichen Stütze beraubt. Ebenso unverantwortlich wäre es, der Patentbranche (Charybdis) die Schlüssel zur Informatikwelt zu übergeben und damit, wie das chinesische Idiom sagt, "den Wolf in die Stube zu holen".
Das Präsidium der Gesellschaft für Informatik hat sich offenbar bereits für Charybdis entschieden. Ich möchte bei dieser Diskussion versuchen, mein Gegenüber zu überzeugen, dass die Eurolinux-Allianz nicht Skylla ist, und dass es im Interesse der Informatik liegt, mit uns zusammen ein urheberrechtsbasiertes System des Software-Besitzes anzustreben, bei dem eventuell auch an eine sanfte kurzzeitige Inbesitznahme von Algorithmen zu denken ist.