| JURI 2003/04 | Europarl 2003/09 | Prüfliste | Stimmen | Debatte 03/09/23 | Ergebnis |
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| 29=59=41 [Antragsnummern] | EDD, VERD+GUE, UEN, .. [Antragsteller] | ++ [Abstimmempfehlung] | 410:179 [Abstimmergebnis] | Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über die Grenzen der Patentierbarkeit im Hinblick auf die automatische Datenverarbeitung und ihre Anwendungsbereiche [Text des Änderungsvorschlags] |
[Begründungen/Kommentare]
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| 116 | Kauppi | ++ | - | This directive lays down the rules concerning the limits of patentability and patent enforceability with respect to computer programs. |
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| 36=42=117 | EDD, UEN, Kauppi | +++ | + | (a) "Computerimplementierte Erfindung" ist jede Erfindung im Sinne des Europäischen Patentübereinkommens, zu deren Ausführung ein Computer, ein Computernetz oder eine sonstige programmierbare Vorrichtung eingesetzt wird und die in ihren Implementationen außer den technischen Merkmalen, die jede Erfindung beisteuern muss mindestens ein nichttechnisches Merkmal aufweist, das ganz oder teilweise mit einem oder mehreren Computerprogrammen realisiert wird. |
| 14 | JURI | -- | - | (a) "Computerimplementierte Erfindung" ist jede Erfindung, zu deren Ausführung ein Computer, ein Computernetz oder eine sonstige programmierbare Vorrichtung eingesetzt wird und die mindestens ein Merkmal aufweist, das ganz oder teilweise mit einem oder mehreren Computerprogrammen realisiert wird. |
Die Änderungsanträge 36, 117 und 42 stellen klar, dass eine Erfindung nur dann patentierbar ist, wenn sie mit Art 52 EPÜ übereinstimmt, egal ein Computerprogramm Teil der Verwirklichung ist oder nicht. Der Änderungsantrag 14 würde es zulassen, dass ein reines Computerprogramm als "Erfindung, zu deren Verwendung ein Computer notwendig ist und die alle ihre Eigenschaften durch ein Computerprogramm verwirklicht" beansprucht werden kann, so dass ein Widerspruch zu Art 52 EPÜ entsteht.
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| 69 | PSE (Medina) | +++ | + | (b) "technical contribution" means a contribution to the state of the art in a technical field which is not obvious to a person skilled in the art. The use of natural forces to control physical effects beyond the digital representation of information belongs to a technical field. The processing, handling, and presentation of information do not belong to a technical field, even where technical devices are employed for such purposes. |
| 107 | Kauppi | ++ | + | (b) "technical contribution", also called "invention", means a contribution to the state of the art in technical field. The technical character of the contribution is one of the four requirements for patentability. Additionally, to deserve a patent, the technical contribution has to be new, non-obvious, and susceptible of industrial application. |
| 96 | ELDR (Manders, Plooij) | - | - | (b) "technical contribution" means a contribution, involving an inventive step to a technical field which solves an existing technical problem or extends the state of the art in a significant way to a person skilled in the art. |
Änderungsantrag 96 scheint zu implizieren dass nur das Problem, nicht jedoch die Lösung technisch sein muss. Das Wort "signifikant" hat keine rechtliche Bedeutung, und schafft damit eher Verwirrung denn Klarheit. Es ist offensichtlich, dass "technisch" klar definiert werden muss damit dies hier eine nützliche Wirkung zeigt. Zu erfordern dass ein technisches Problem gelöst wird, ist genauso schlimm wie CEC oder sogar noch schlimmer. Wir sollten uns nicht auf die Anwendung (das gelöste Problem) konzentrieren, sondern auf die Lösung (das Resultat empirischer Forschung die ein Patent rechtfertigen könnte). Man kann über jede Software sagen dass sie ein technisches Problem löst, aber wenn die Lösung einzig in Software-Teil innovativ ist, kann sie nicht als eine technische Lösung bezeichnet werden (zumindest keine neuartige technische Lösung).
Amendment 69 goes in the right direction by stating that "processing, handling, and presentation of information do not belong to a technical field". It risks mixing the "technical contribution" (= invention) requirement with non-obviousness requirements, similar to 96. However even though the wording is redundant, there is nothing wrong with saying that the contribution (invention) must be "non-obvious". This can even help to correct EPO misperceptions, according which "the non-obviousness must contain a technical contribution". Given that this amendment also defines what "technical fields" (Art 27 TRIPs) are, it is extremely useful.
Änderungsantrag 107 macht es schließlich richtig: Es wird festgelegt dass "technischer Beitrag" ein Synonym für Erfindung ist, und die Patentierbarkeits-Erfordernisse aus Art 52 EPC wiedergegeben. Dieser Änderungsantrag beschränkt die Patentierbarkeit in keiner Weise, sondern bekräftigt einfach Art 52 EPC und vermeidet Verwirrung die auftauchen kann wenn die Patentierbarkeits-Kriterien vermengt werden, wie es der Originaltext von CEC und die anderen Änderungsanträge tun.
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| 55=97=108 | ELDR, VERD+GUE+, Kauppi+ | ++ | + | (ba) "technical field" means an industrial application domain requiring the use of controllable forces of nature to achieve predictable results. "Technical" means "belonging to a technical field". The use of forces of nature to control physical effects beyond the digital representation of information belongs to a technical domain. The production, handling, processing, distribution and presentation of information do not belong to a technical field, even when technical devices are employed for such purposes. |
| 37 | EDD, UEN | ++ | 0:0 | "Technology" means "applied natural science". "Technical" means "concrete and physical". |
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| 39=43 | EDD, UEN | ++ | - | (bb) Erfindung im Sinne des Patentrechts ist die "Lösung eines Problems durch Nutzung kontrollierbarer Naturkräfte". |
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| 38=44=118 | EDD, Kauppi++, UEN | ++ | + | (bc) "Industrie" im Sinne des Patentrechts ist die "automatisierte Herstellung materieller Güter"; |
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| 15 | JURI | + | 0:0 | (gestrichen) |
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| 45 | UEN | +++ | 0:0 | Member states shall ensure that data processing is not considered to be a field of technology in the sense of patent law, and that innovations in the field of data processing are not considered to be inventions in the sense of patent law. |
Wenn Datenverarbeitung "technisch" ist, dann ist alles "technisch".
Datenverarbeitung ist eine gemeinsame Grundlage aller technologischen und nicht-technologischen Gebiete. Mit dem Aufkommen (universeller) Computer in den 50er Jahren hat elektronische Datenverarbeitung (EDV) Industrie und Gesellschaft durchdrungen.
Wie Gert Kolle, ein führender Theoretiker bei der Entscheidung in den 70er Jahren, Software von der Patentierbarkeit auszuschließen, im Jahre 1977 schreibt (siehe Gert Kolle 1977: Technik, Datenverarbeitung und Patentrecht -- Bermerkungen zur Dispositionsprogramm - Entscheidung des Bundesgerichtshofs):
CULT war gut damit beraten für einen klaren Ausschluss von Datenverarbeitung aus dem Bereich der "Technologie" zu stimmen.
Zahlreiche Studien, einige davon durchgeführt von EU-Institutionen, sowie die geäußerten Ansichten des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses und des (((European Comittee of Regions))) erklären detailiert, warum die Europas Wirtschaft Schaden erleidet wenn Innovationen in der Datenverarbeitung nicht klar von der Patentierbarkeit ausgeschlossen werden.
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| ? | JURI | o | 0:0 | (Aufgeteilt in Teile 1, 2 und 3.) |
JURI hat diesen Artikel in Teile 1, 2 und 3 aufgeteilt. Dies ist gefährlich, da es verhindert, dass einige Änderungsanträge, die für den Artikel in seiner Gesamtheit anwendbar sind, überhaupt zur Abstimmung gebracht werden.
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| 16-1 | JURI | - | - | In order to be patentable, a computer-implemented invention must be susceptible of industrial application and new and involve an inventive step. |
| 56=98=109 | ELDR, VERD+GUE+, Kauppi+ | ++ | + | Member States shall ensure that patents are granted only for technical inventions which are new, non-obvious and susceptible of industrial application. |
siehe BPatG Fehlersuche 2002/03/26: System für verbesserte Recheneffizienz = Programm als solches
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| 48 | UEN | ++ | - | Member States shall ensure that it is a condition of constituting an invention in the sense of patent law that an innovation, regardless of whether it involves the use of a computer or not, must be of technical character. |
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| 16-2 | JURI | o | + | In order to involve an inventive step, a computer-implemented invention must make a technical contribution. |
| 82 | EDD | + | - | (gestrichen) |
Des weiteren impliziert der Text der Kommission dass Ideen, die für allgemeine Computer abgefasst sind (also Computerprogramme), patentierbare Erfinungen sind. Entfernen dieses Absatzes, wie in Änderungsantrag 82 gefordert, könnte hilfreich sein, da er nur eine Verwirrung der Patentierbarkeits-Kriterien bewirkt, und es so den nationalen Patentämtern unmöglich macht gesetzesfremde Patentanmeldungen ohne substanzielle Ergründung abzulehnen. Änderungsantrag 16 macht den gleichen Fehler wie der Text der Kommission; er verbessert nur ein wenig die sprachliche Formulierung. Änderungsantrag 40 wird zurückgezogen; er wurde jetzt als (((insertion))) neu eingebracht (83).
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| 16-3 | JURI | - | - | The technical contribution shall be assessed by considering the state of the art and the scope of the patent claim considered as a whole, which must comprise technical features, irrespective whether or not such features are accompanied by non-technical features. |
| 57=99=110 | ELDR, VERD+GUE, Kauppi | ++ | 0:0 | The technical contribution shall be assessed by consideration of the difference between all of the the technical features of the patent claim and the state of the art. |
| 100 | ELDR | - | +,- | 3. The significant extent of the technical contribution shall be assessed by consideration of the difference between the technical elements included in the scope of the patent claim considered as a whole and the state of the art. Elements disclosed by the applicant for a patent over a period of six months before the date of the application shall not be considered to be part of the state of the art when assessing that particular claim. |
Der Entwurf der Europäischen Kommission entwertet jedoch sein eigenes Konzept des "technischen Beitrags", indem der Beitrag selbst aus nicht-technischen merkmalen bestehen kann. Die Version von JURI legt nur fest dass die Ansprüche technische Merkmale enthalten müssen, was keine wirkliche Einschränkung ist. Ein Beispiel könnte dies veranschaulichen. Angenommen wir wollen ein Computerprogramm patentieren; also sagen wir dass dies den "technischen Beitrag" darstellt. In den Ansprüchen beschreiben wir die Anwendung dieses Programms, also sagen wir dass wir das ausführen dieses Programms auf einem Computer patentieren. Jetzt enthalten die Patentansprüche in ihrer Gesamtheit technische Merkmale (den Computer), und der Unterschied zwischen dem Anspruch als Ganzes (bekannter Computer+neues Programm) und dem Stand der Technik (bekannter Computer) besteht in dem Programm. Somit kann ein Computerprogramm laut dieser Bedingung einen technischen Beitrag darstellen, was einen totaler Widerspruch ist (ein Computerprogramm kann nicht technisch sein). Es wird klar dass eine Korrektur wie die im Änderungsantrag 57=99=110 notwendig ist, wenn das Konzept des "technischen Beitrags" überhaupt benutzt werden soll.
Die Neuheitsschonfrist, die von Änderungsantrag 100 vorgeschlagen wird, ist eine unabhängige Fragestellung. Wie in sich kürzlich in einer Beratung des europäischen Patentamts gezeigt hat, ist sie sogar unter denjenigen, die eigentlich davon profitieren sollten, sehr umstritten. Es ist nicht klar, ob eine Neuheitsschonfrist in der Tat, wie von dem Bericht von ITRE behauptet, KMUs zugute kommen. Im Fall von quellenoffener Entwicklung kann sogar zusätzliche Unsicherheit entstehen, ob veröffentlichte Ideen patentfrei sind.
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| 70 | PSE | + | + | In determining whether a given computer-implemented invention makes a technical contribution, the following test shall be used: whether it constitutes a new teaching on cause-effect relations in the use of controllable forces of natures and has an industrial application in the strict sense of the expression, in terms of both method and result. |
Mit der Formulierung dass dieses Kriterium "(((shall apply")) ), wird nicht klar gefordert dass dieses Kriterium tatsächlich erfüllt sein muss, noch dass es definiert was mit "technischem Beitrag" gemeint ist.
Schlussendlich gibt es keine rechtlich verbindliche Definition von "industrial application in the strict sense of the expression, in terms of both method and result"
Trotz dieser Mängel empfehlen wir Änderungsantrag 70 zu unterstützen. Wenigstens schreibt er zentrale Aspekte des Konzepts der technischen Erfindung fest. Damit könnte er, in Verbindung mit anderen Änderungsanträgen, am Ende dazu beitragen eine klare Grenze der Patentierbarkeit zu zeichnen.
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| 17 | JURI | - | + | Ausschluss von der Patentierbarkeit Bei computerimplementierten Erfindungen wird nicht schon deshalb von einem technischen Beitrag ausgegangen, weil zu ihrer Ausführung ein Computer, ein Computernetz oder eine sonstige programmierbare Vorrichtung eingesetzt wird. Folglich sind Erfindungen, zu deren Ausführung ein Computerprogramm eingesetzt wird und durch die Geschäftsmethoden, mathematische oder andere Methoden angewendet werden, nicht patentfähig, wenn sie über die normalen physikalischen Interaktionen zwischen einem Programm und dem Computer, Computernetzwerk oder einer sonstigen programmierbaren Vorrichtung, in der es abgespielt wird, keine technischen Wirkungen erzeugen. |
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| 87 | PPE-DE | o | n | Ausschluss von der Patentierbarkeit Bei computerimplementierten Erfindungen wird nicht schon deshalb von einem technischen Beitrag ausgegangen, weil zu ihrer Ausführung ein Computer, ein Computernetz oder eine sonstige programmierbare Vorrichtung eingesetzt wird. Folglich sind Erfindungen, zu deren Ausführung lediglich ein Computerprogramm eingesetzt wird (Datenverarbeitung und durch die Geschäftsmethoden, mathematische oder andere Methoden angewendet werden, nicht patentfähig, wenn sie über die normalen physikalischen Interaktionen zwischen einem Programm und dem Computer, Computernetzwerk oder einer sonstigen programmierbaren Vorrichtung, in der es abgespielt wird, keine technischen Wirkungen erzeugen.) |
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| 47=60 | VERD+GUE++, UEN | ++ | + | Mitgliedsstaaten sollen sicherstellen, dass computerimplementierte Lösungen zu einem technischen Problem nicht nur deshalb als patentierbare Erfindungen angesehen werden weil sie die Effizienz beim Verbrauch von Resourcen innerhalb des Datenverarbeitunsgssystems verbessern. |
siehe Warum Amazon One Click Shopping gemäß EU-Richtlinienvorschlag patentfähig ist
Änderungsanträge 47 und 60 sagen dem EPO deutlich, es möge dem Ansatz des deutschen Bundespatentgerichts folgen, und es ablehnen Verbesserungen in der Effizienz von Datenverarbeitung als "technischen Beitrag" zu werten.
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| 46=83 | EDD, UEN | ++ | - | Member States shall ensure that patents on computerised innovations are upheld and enforced only if they were granted according to the rules of Article 52 of the European Patent Convention of 1973, as explained in the European Patent Office's Examination Guidelines of 1978. |
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| 18 | JURI | -- | 0:0 | Ein Patentanspruch auf ein Computerprogramm für sich allein, auf einem Datenträger oder als ein Signal ist nur zulässig, wenn dieses Programm, nachdem es auf einem Computer, einem Computernetz oder einer sonstigen programmierbaren Vorrichtung geladen ist oder abläuft, zu einem Erzeugnis führt oder ein Verfahren ausführt, das gemäß den Artikeln 4 und 4a patentierbar ist. |
| 49=58=101 | ELDR, VERD+GUE, UEN | ++ | - | Member States shall ensure that a computer-implemented invention may be claimed only as a product, that is a set of equipment comprising both programmable apparatus and devices which use forces of nature in an inventive way, or as a technical production process operated by such a computer, computer network or apparatus through the execution of software. |
| 102=111 | ELDR, Kauppi | + | + | (a) Member States shall ensure that a computer-implemented invention may be claimed only as a product, that is as a programmed device, or as a technical production process. |
Die Wortwahl der EUK legt nach wie vor nahe, dass bekannte universelle Computerhardware und darauf ausgeführte Rechenregeln (= Computerprogramme) patentierbare Produkte und Prozesse sind. Änderungsantrag 101/58 versucht dieses Problem anzugehen. Es könnte eine gute Idee sein, "(((technical production processes operated by such a computer")) ) durch "die erfinderischen Verfahren, die von einer solchen Apparatur ausgeführt werden" zu ersetzen, wenn dies noch in Form eines "Kompromiss-Änderungsantrags" möglich ist. Änderungsantrag 102 definiert eine "computerimplementierte Erfindung" entweder als ein Produkt oder einen technischen Produktionsprozess. Dies mag nützlich sein, sofern "technisch" definiert ist. Nichtdestoweniger kann ein Computer, der ein Programm ausführt, ebenfalls als ein "programmiertes Gerät" aufgefaßt werden, und den Gebrauchs eines Computersprogramms zu patentieren, wenn dieses auf einem Computer ausgeführt wird, hat denselben Effekt wie das Programm an sich zu patentieren: Es gibt keine andere Weise, ein Computerprogramm zu benutzen, außer es auf einem Computer auszuführen.
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| 62 | GUE | + | o | Limitation of the effects of patents granted to computer-implemented inventions Member States shall ensure that the rights conferred by the patent shall not extend to the acts done to run, copy, distribute, study, change or improve a computer program which is distributed under a licence that provides for:
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| 72 | PSE | o | o | Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass auf computerimplementierte Erfindungen erteilte Patentansprüche nur den technischen Beitrag umfassen, der den Patentanspruch begründet. Ein Patentanspruch auf ein Computerprogramm, sei es auf das Programm allein oder auf ein auf einem Datenträger vorliegendes Programm, ist unzulässig. |
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| 103=119 | ELDR, Kauppi | ++ | + | Member States shall ensure that the production, handling, processing, distribution and publication of information, in whatever form, can never constitute direct or indirect infringement of a patent, even when a technical apparatus is used for that purpose. |
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| 104-1=120-1 | ELDR, Kauppi | o | + | (c) Member States shall ensure that the use of a computer program for purposes that do not belong to the scope of the patent cannot constitute a direct or indirect patent infringement. |
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| 104-2, 120-2 | ELDR, Kauppi++ | + | 0:0 | (d) Member States shall ensure that whenever a patent claim names features that imply the use of a computer program, a well-functioning and well documented reference implementation of such a program is published as part of the patent description without any restricting licensing terms. |
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| 19 | JURI | o | + | Rechte, die aus Patenten erwachsen, die für Erfindungen im Anwendungsbereich dieser Richtlinie erteilt werden, bleiben unberührt von urheberrechtlich zulässigen Handlungen gemäß Artikel 5 und 6 der Richtlinie 91/250/EWG über den Rechtsschutz von Computerprogrammen, insbesondere hinsichtlich der Bestimmungen über die Dekompilierung und die Interoperabilität. |
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| 50 | UEN | +++ | - | (a) Member States shall ensure that, wherever the use of a patented technique is needed for the sole purpose of ensuring conversion between the conventions used in two different data processing systems so as to allow communication and exchange of data content between them, such use is not considered to be a patent infringement.. |
| 20 | JURI | ++ | + | (a) Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass in allen Fällen, in denen der Einsatz einer patentierten Technik nur zum Zweck der Konvertierung der in zwei verschiedenen Computersystemen oder netzen verwendeten Konventionen benötigt wird, um die Kommunikation und den Austausch von Dateninhalten zwischen ihnen zu ermöglichen, diese Verwendung nicht als Patentverletzung gilt. |
| 76 | PSE | -- | - | (a) Member States shall ensure that, wherever the use of a patented technique is needed for a significant purpose such as ensuring conversion of the conventions used in two different computer systems or networks so as to allow communication and exchange of data content between them, such use is not considered to be a patent infringement, provided that it does not unreasonably conflict with a normal exploitation of the patent and does not unreasonably prejudice the legitimate interests of the patent owner, taking account of the legitimate interests of third parties. |
| 105 | ELDR | -- | - | Use of patented technologies Member States shall ensure that, wherever the use of a patented technique is needed for the sole purpose of ensuring conversion of the conventions used in two different computer systems or networks so as to allow communication and exchange of data content between them, such use is not considered to be a patent infringement, provided that:
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Amendment 76 beseitigt alle Klarheit darüber, wann die Nutzung von patentierten Techniken zum Zweck der Interoperabilität erlaubt ist und wann nicht. Damit läuft es dem Hauptanliegen der Direktive zuwider, gewisse abstrakte Meta-Regeln zu konkretisieren, darunter die des Art 30 TRIPs, und dadurch Klarheit und Rechtssicherheit zu schaffen.
Es ist nett dass Änderungsantrag 105 unsere Ansicht bestätigt, dass eine "computerimplementierte Erfindung" nichts anderes bedeuten kann, als Software die auf einem Computer abläuft. Die Ausnahmen, die es nennt, sind jedoch äußerst merkwürdig. Im ersten Fall, wenn die Erfindung eine eigentständige Maschine ist, keine Notwendigkeit für Interoperabilität. Wenn es keine Notwendigkeit für Interoperabilität gibt, dann ist Amendment 20 auch nicht anwendbar. Wenn dagegen eine solche Notwendigkeit vorliegt, dann funktioniert die patentierte Erfindung nicht als eigenständige Maschine oder technische Erfindung. Der zweite Abschnitt ist ziemlich gefährlich, da er alle Entscheidungsmacht den Gerichten überlässt, und damit das Ziel der Direktive verfehlt, Klarheit zu schaffen. Wie der Antitrust-Klagen gegen Microsoft sowohl in den USA als auch in Europa zeigen, ist es extrem schwierig und zeitraubend, abzuschätzen ob ein bestimmtes Verhalten gegen Wettbewerbsrecht verstößt. Damit würde die Interoperabilitätsklausel zahnlos werden und KMUs noch mehr benachteiligen, da große Konzerne sehr viel mehr Geld für Gerichtsverfahren ausgeben können.
siehe auch Interoperabilität und die Softwarepatent-Richtlinie: Welche Schranken sind Erforderlich?
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| 106 | ELDR | o | - | (b) Term of patent The term of a patent granted for computer-implemented inventions pursuant to this Directive shall be 7 years as from the date of filing. |
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| 21 | JURI | - | o | Die Kommission beobachtet, wie sich der Patentschutz hinsichtlich computerimplementierter Erfindungen auf die Innovationstätigkeit und den Wettbewerb in Europa und weltweit sowie auf die europäischen Unternehmen, insbesondere auf kleine und mittlere Unternehmen, und den elektronischen Geschäftsverkehr auswirkt. |
| 91 | PPE-DE | + | 0:0 | The Commission shall monitor the impact of patent protection for computer-implemented inventions on innovation and competition, both within Europe and internationally, and on European businesses. Special attention will be paid to the position of small and medium-sized enterprises and of electronic commerce and to the impact of dominant positions on the functioning of the market. |
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| 90 | PPE-DE | -- | - | The Commission shall examine the question of how to make patent protection more readily accessible to small and medium-sized enterprises and ways of assisting them with the costs of obtaining and enforcing patents. |
| 71 | PSE | - | +,- | Die Kommission beobachtet, wie sich der Patentschutz hinsichtlich computerimplementierter Erfindungen auf die Innovationstätigkeit und den Wettbewerb in Europa und weltweit sowie auf die europäischen Unternehmen, insbesondere auf kleine und mittlere Unternehmen und die Open Source Gemeinschaft, und den elektronischen Geschäftsverkehr auswirkt. The Commission shall examine the question of how to make patent protection more readily accessible to small and medium-sized enterprises and ways of assisting them with the costs of obtaining and enforcing patents, in particular through the creation of a defence fund and the introduction of special rules on legal costs. It shall report on its findings to the European Parliament and the Council and present appropriate proposals for legislation without delay. |
Amendment 90 is like 71, but less explicit.
Both amendments 71 and 90 call for an insurance for promotion not of defence of software companies against patent aggression, but, on the contrary, of aggressive use of patents by specialised patent litigation SMEs such as Eolas and Allvoice against software companies. The archetype for the "Patent Defence" concept is the "Patent Defence Union" created by the CEO of Allvoice Computing PLC. Allvoice is the "ten-person company located in an employment blackspot in south-west England" which Arlene McCarthy praises in her JURI Draft Report. Allvoice has hardly produced any software itself, certainly not speech recognition software, but it used two trivial and broad patents on user interfaces in order to extort money from real speech recognition software companies. By promoting the Patent Defence scheme as set out in this amendment, MEPs should note that they would be promoting litigation instead of innovation.
Several EU studies on SMEs and software patents have found that there are systematic reasons why SMEs are not using the patent system. These are unlikely to be overcome by any proselytising system, no matter how much public money is poured into it.
[...]
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| 89 | PPE-DE (Wuermeling) | + | 0:0 | (ca) the impact on the conversion of the conventions used in two different computer systems to allow communication and exchange of data |
| 92 | PPE-DE (Thyssen) | + | + | whether the rules governing the term of the patent and the determination of the patentability requirements, and more specifically novelty, inventive step and the proper scope of claims, are adequate; and |
| 93 | PPE-DE (Thyssen) | + | + | (ca) whether the option outlined in the Directive concerning the use of a patented invention for the sole purpose of ensuring interoperability between two systems is adequate; |
| 94 | PPE-DE (Thyssen) | + | + | 1a In this report the Commission shall justify why it believes an amendment of the Directive in question necessary or not and, if required, will list the points which it intends to propose an amendment to. |
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| 52=54=68 | EDD, VERD+GUE, UEN | +? | - | Richtlinie ablehnen |
siehe Bedingungen für die Billigung der Softwarepatent-Änderungsanträge
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| 29=41=41 | EDD, VERD+GUE, UEN, .. | ++ | - | Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über die Grenzen der Patentierbarkeit im Hinblick auf die automatische Datenverarbeitung und ihre Anwendungsbereiche |
siehe Artikel 1
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| 30 | EDD | + | - | (gestrichen) |
| 1 | JURI | - | + | Damit der Binnenmarkt verwirklicht wird, müssen Beschränkungen des freien Warenverkehrs und Wettbewerbsverzerrungen beseitigt werden, und es muss ein Umfeld geschaffen werden, das Innovationen und Investitionen begünstigt. Vor diesem Hintergrund ist der Schutz von Erfindungen durch Patente ein wesentliches Kriterium für den Erfolg des Binnenmarkts. Es ist unerlässlich, dass computerimplementierte Erfindungen in allen Mitgliedstaaten wirksam, transparent und einheitlich geschützt sind, wenn Investitionen auf diesem Gebiet gesichert und gefördert werden sollen. |
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| 2 | JURI | - | ? | Aus diesen Gründen sollten die für die Patentierbarkeit computerimplementierter Erfindungen maßgeblichen Rechtsvorschriften vereinheitlicht werden, um sicherzustellen, dass die daraus folgende Rechtssicherheit und das Anforderungsniveau für die Patentierbarkeit dazu führen, dass innovative Unternehmen den größtmöglichen Nutzen aus ihrem Erfindungsprozess ziehen und Anreize für Investitionen und Innovationen geschaffen werden. Die Rechtssicherheit wird auch dadurch sichergestellt, dass bei Zweifeln über die Auslegung dieser Richtlinie die Gerichte der Mitgliedstaaten den Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften anrufen können und die letztinstanzlichen Gerichte der Mitgliedstaaten hierzu verpflichtet sind. |
Änderungsantrag 2 scheint zu behaupten, dass die alleinige Tatsache, europäisches Recht zu schreiben, völlig ungeachtet von dessen Inhalt, bereits "Rechtssicherheit bewirkt", nur weil der Luxemburger Gerichtshof dieses Recht auslegen kann. Diese neue Ziel ist nicht nur fraglich sondern auch überflüssig, da
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| 88 | PPE-DE | + | + | Die Regeln gemäß Artikel 52 des Europäischen Patentübereinkommens über die Grenzen der Patentierbarkeit sollen bestätigt und präzisiert werden. Die dadurch entstehende Rechtssicherheit sollte zu einem investitions- und innovationsfreudigen Klima im Bereich der Software beitragen. |
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| 31 | EDD | + | + | (gestrichen) |
Loeschen ist gut, aber eine Klarstellung wäre besser gewesen.
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| 32=112 | EDD, Kauppi | + | + | Nach dem Übereinkommen über die Erteilung europäischer Patente (Europäisches Patentübereinkommen) vom 5. Oktober 1973 (EPÜ) und den Patentgesetzen der Mitgliedstaaten gelten Programme für Datenverarbeitungsanlagen, Entdeckungen, wissenschaftliche Theorien, mathematische Methoden, ästhetische Formschöpfungen, Pläne, Regeln und Verfahren für gedankliche Tätigkeiten, für Spiele oder für geschäftliche Tätigkeiten sowie die Wiedergabe von Informationen ausdrücklich nicht als Erfindungen, weshalb ihnen die Patentierbarkeit abgesprochen wird. Diese Ausnahme gilt, da die besagten Gegenstände und Tätigkeiten keinem Gebiet der Technik zugehören. |
| nr | auth | val | res | text |
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| 3 | JURI | o | 0:0 | Durch diese Richtlinie soll jenes Übereinkommen nicht geändert, sondern die unterschiedliche Auslegung seiner Bestimmungen vermieden werden. |
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| 95 | ELDR | + | + | Parliament has repeatedly asked the European Patent Office to review its operating rules and for the Office to be publicly accountable in the exercise of its functions. In this connection it would be particularly desirable to reconsider the practice in which the Office sees fit to obtain payment for the patents that it grants, as this practice harms the public nature of the institution. In its resolution1 on the decision by the European Patent Office with regard to patent No EP 695 351 granted on 8 December 1999, Parliament requested a review of the OfficeÃ?s operating rules to ensure that it was publicly accountable in the exercise of its functions. |
| nr | auth | val | res | text |
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| 61 | GUE | + | - | Free software is providing a highly valuable and socially useful way of building common and shared innovation and knowledge diffusion. |
| nr | auth | val | res | text |
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| 113 | UEN, Kauppi | ++ | - | While computer programs are abstract and do not belong to any particular field, they are used to describe and control processes in all fields of applied natural and social science. |
| 33 | EDD | + | - | (gestrichen) |
| 4 | JURI | - | o | Um patentierbar zu sein, müssen Erfindungen im Allgemeinen und computerimplementierte Erfindungen im Besonderen neu sein, auf einer erfinderischen Tätigkeit beruhen und gewerblich anwendbar sein. Um das Kriterium der erfinderischen Tätigkeit zu erfüllen, sollten computerimplementierte Erfindungen einen technischen Beitrag zum Stand der Technik leisten. |
| 84 | PPE-DE | - | + | The legal protection of computerimplemented inventions does not necessitate the creation of a separate body of law in place of the rules of national patent law. The rules of national patent law remain the essential basis for the legal protection of computer-implemented inventions. This Directive simply clarifies the present legal position with a view to securing legal certainty, transparency, and clarity of the law and avoiding any drift towards the patentability of unpatentable methods such as trivial procedures and business methods. |
| nr | auth | val | res | text |
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| 51 | UEN | + | - | While computer programs are abstract and do not belong to any particular field, they are used to describe and control processes in all fields of applied natural and social science. |
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| 73 | PSE | o | o | Computerimplementierte Erfindungen sind nur dann patentierbar, wenn sie einem Gebiet der Technik zugeordnet werden können und zudem neu, auf einer erfinderischen Tätigkeit beruhend und gewerblich anwendbar sind. |
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| 5 | JURI | -- | o | Wenn demzufolge auch eine computerimplementierte Erfindung von Natur aus einem Gebiet der Technik zuzurechnen ist, ist es doch wichtig klarzustellen, dass eine Erfindung, die keinen technischen Beitrag zum Stand der Technik leistet, z. B. weil dem besonderen Beitrag die Technizität fehlt, nicht das Kriterium der erfinderischen Tätigkeit erfüllt und somit nicht patentierbar ist. Bei der Prüfung, ob das Kriterium der erfinderischen Tätigkeit erfüllt ist, wird üblicherweise der Ansatz Problem/Lösung verfolgt um festzustellen, dass das zu lösende Problem technischer Art ist. Liegt kein technisches Problem vor, kann nicht davon ausgegangen werden, dass die Erfindung einen technischen Beitrag zum Stand der Technik leistet. |
| 114=125 | Kauppi, GUE | ++ | + | Accordingly, an innovation that does not make a technical contribution to the state of the art is not an invention in the sense of patent law. |
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| 34=115 | EDD, Kauppi | + | + | (gestrichen) |
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| 6 | JURI | o | o | Allerdings reicht allein die Tatsache, dass eine ansonsten nicht patentierbare Methode in einer Vorrichtung wie einem Computer angewendet wird, nicht aus, um davon auszugehen, dass ein technischer Beitrag geleistet wird. Folglich kann eine computerimplementierte Geschäftsmethode oder andere Methode, bei der der einzige Beitrag zum Stand der Technik nichttechnischen Charakter hat, keine patentierbare Erfindung darstellen. |
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| 7 | JURI | + | 0:0 | Bezieht sich der Beitrag zum Stand der Technik ausschließlich auf einen nichtpatentierbaren Gegenstand, kann es sich nicht um eine patentierbare Erfindung handeln, unabhängig davon, wie der Gegenstand in den Patentansprüchen dargestellt wird. So kann beispielsweise das Erfordernis eines technischen Beitrags nicht einfach dadurch umgangen werden, dass in den Patentansprüchen technische Hilfsmittel spezifiziert werden. |
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| 8 | JURI | - | 0:0 | Außerdem ist ein Algorithmus von Natur aus nichttechnischer Art und kann deshalb keine technische Erfindung darstellen. Allerdings kann eine Methode, die die Benutzung eines Algorithmus umfasst, unter der Voraussetzung patentierbar sein, dass die Methode zur Lösung eines technischen Problems angewandt wird. Allerdings würde ein für eine derartige Methode gewährtes Patent kein Monopol auf den Algorithmus selbst oder seine Anwendung in einem von dem Patent nicht betroffenen Kontext verleihen. |
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| 9 | JURI | o | + | Der Anwendungsbereich der ausschließlichen Rechte, die durch ein Patent gewährt werden, wird durch die Patentansprüche definiert. Patentansprüche auf computerimplementierte Erfindungen müssen unter Bezugnahme entweder auf ein Erzeugnis wie beispielsweise eine programmierte Vorrichtung oder ein Verfahren, dass in einer solchen Vorrichtung verwirklicht wird, angemeldet werden. Werden demnach einzelne Software-Elemente in einem Kontext benutzt, bei dem es nicht um die Verwirklichung eines rechtmäßig beanspruchten Erzeugnisses oder Verfahrens handelt, stellt eine solche Verwendung keine Patentverletzung dar. |
Dieser Änderungesantrag könnte einen indirekten Nutzen haben: er scheint dem Änderungsantrag 18 an Artikel 5 zu widersprechen, da er sagt dass nur programmierte Vorrichtungen und Prozesse beansprucht werden können.
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| 10 | JURI | -- | +- | Um computerimplementierte Erfindungen rechtlich zu schützen, sind keine getrennten Rechtsvorschriften erforderlich, die das nationale Patentrecht ersetzen. Die Vorschriften des nationalen Patentrechts sind auch weiterhin die Hauptgrundlage für den Rechtschutz computerimplementierter Erfindungen. Durch diese Richtlinie wird lediglich die derzeitige Rechtslage mit Blick auf die Praxis des Europäischen Patentamts klargestellt, um Rechtssicherheit, Transparenz und Rechtsklarkeit zu gewährleisten und Tendenzen entgegenzuwirken, nicht patentierbare Methoden, wie Geschäftsmethoden, als patentfähig zu erachten. |
| 86 | PPE-DE | - | +o+ | Um computerimplementierte Erfindungen rechtlich zu schützen, sind keine getrennten Rechtsvorschriften erforderlich, die das nationale Patentrecht ersetzen. Die Vorschriften des nationalen Patentrechts sind auch weiterhin die Hauptgrundlage für den Rechtschutz computerimplementierter Erfindungen. Durch diese Richtlinie wird lediglich die derzeitige Rechtslage klargestellt, um Rechtssicherheit, Transparenz und Rechtsklarheit zu gewährleisten und Tendenzen entgegenzuwirken, nicht patentierbare Methoden, wie Trivialvorgänge und Geschäftsmethoden, als patentfähig zu erachten. |
Amendment 86 does not ask for a codification of the current EPO practice, but on the other hand talks about "unpatentable methods such as trivial procedures and business methods". Not just trivial business methods must remain unpatentable, but all business methods must remain so (otherwise we are deviating from Art 52 EPC, which should be avoided as suggested in amendment 88).
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| 11 | JURI | - | + | Die Wettbewerbsposition der europäischen Wirtschaft im Vergleich zu ihren wichtigsten Handelspartnern wird sich verbessern, wenn die bestehenden Unterschiede beim Rechtschutz computerimplementierter Erfindungen ausgeräumt sind und die Rechtslage transparenter ist. Beim derzeitigen Trend der klassischen verarbeitenden Industrie zur Verlagerung ihrer Betriebe in Niedriglohnländer außerhalb der Europäischen Union liegt die Bedeutung des Urheberrechtsschutzes und insbesondere des Patentschutzes auf der Hand. |
| 35 | EDD | + | - | The competitive position of European industry in relation to its major trading partners could be improved if the current schism in judicial practice concerning the limits of patentability with regard to computer programs was eliminated. |
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| 12 | JURI | - | 0 | Die Wettbewerbsvorschriften, insbesondere Artikel 81 und 82 des Vertrags sollen durch diese Richtlinie unberührt bleiben. |
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| 13 | JURI | o | + | Rechte, die aus Patenten erwachsen, die für Erfindungen im Anwendungsbereich dieser Richtlinie erteilt werden, bleiben unberührt von urheberrechtlich zulässigen Handlungen gemäß Artikel 5 und 6 der Richtlinie 91/250/EWG über den Rechtsschutz von Computerprogrammen, insbesondere gemäß den Vorschriften in Bezug auf die Dekompilierung und die Interoperabilität. Insbesondere erfordern Handlungen, die gemäß Artikel 5 und 6 jener Richtlinie keine Genehmigung des Rechtsinhabers in Bezug auf dessen Urheberrechte an dem oder in Zusammenhang mit dem Computerprogramm erfordern, für die aber ohne Artikel 5 oder 6 jener Richtlinie eine solche Genehmigung erforderlich wäre, keine Genehmigung des Rechtsinhabers in Bezug auf die Patentrechte des Rechtsinhabers an dem oder in Zusammenhang mit dem Computerprogramm. |
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| 74 | PSE |