Erich Kaufer: Patente, Wettbewerb und technischer Fortschritt
Patente und Wettbewerb sind zwei gegensdtzliche Instrumente zur Fvrderung des technischen Fortschritts. "Wissen ist ein vffentliches Gut. Einmal gewonnen, kann ges zu geringen Kosten vervielfdltigt und von Dritten zu Marginalkosten von (fast" Null aufgegriffen und verwandt werden.) Der reine Wettbewerb f|hrt zur Geheimhaltung von Wissen. "Patente sind zwar besser als Geheimhaltung, aber eine "ideale" Lvsung sind sie nicht. Ideal scheint, die "Belohnung" vvllig von der Verwendung des Wissens zu trennen." Der Staat m|sste demnach die Erfinder entgelten und das Wissen kostenlos zur Verf|gung stellen. "Aus Gr|nden, die im Verlauf der Arbeit entwickelt werden, ist das jedoch eine wenig praktikable Alternative." Der freie Wettbewerb biete bereits starke Innovationsanreize, aber Patente kvnnen als zusdtzlicher Anreiz helfen, kostenaufwendige F&E-Projekte in die Gewinnzone zu bringen. Kaufer unterscheidet zwischen Industrien mit hohem Empiriegrad und hohen Projektkosten, wie z.B. Pharamazie, und solchen, in denen die individuelle Kreativitdt entscheidet und eine Vielzahl kleiner Unternehmen proliferiert, wie z.B. bei digitalen Bauteilen.