Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht 2004 im Auftrag des Eine Sekundärstudie von TNS Infratest GmbH & Co. KG München, April 2004 Bearbeiter: TNS Infratest GmbH & Co. KG Business Intelligence Dr. Sabine Graumann Florian Neinert unter Mitarbeit von: Bettina Gräfe Sonja Kahre Landsberger Straße 338 80687 München 089 / 5600 ­1221/-1133 089 / 580 19 96 sabine.graumann@tns-infratest.com florian.neinert@tns-infratest.com Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht 2004 Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis SEITE 1 1.1 1.2 1.3 Zusammenfassungen Management Summary Faktenbericht und Trendbericht 1.1.1 Untersuchungsgegenstand 1.1.2 Deutschlands Positionierungen im Gesamtmarkt und Einschätzungen durch Experten 1.1.3 Informationswirtschaftliche Teilbranchen und Einschätzung durch Experten 1.1.4 Das Internet als Massenmedium: Zunehmende Verbreitung, Chancengleichheit, Bildung und Qualifizierung 1.1.5 E-Commerce, E-Business, E-Government 1.1.6 Identifikation der wichtigsten Handlungsbereiche und Market Drivers aus Expertensicht 1.1.7 Politischer Handlungsbedarf Zusammenfassung Faktenbericht Zusammenfassung Chartbericht I I I II XI XIX XXIV XXXI XXXV XL LXII 2 Einführung und Struktur des siebten Faktenberichts 1 3 3.1 3.2 3.3 3.4 3.5 3.6 3.7 3.8 3.9 Methodologie und Bestandsaufnahme Fortsetzung des Projekts Vorgehensweise der Berichte 2004-2006 Ziele des Monitoring Veränderungen gegenüber der ersten Projektphase Wie läuft das Monitoring ab? Methodische Grundlagen der Sekundärforschung Methodische Grundlagen der Primärforschung Verbreitung der Monitoring-Ergebnisse ­ Öffentlichkeitsarbeit Die bisher erschienenen Fakten- und Trendberichte nach thematischen Schwerpunkten und Bezugsmöglichkeiten 3 3 5 10 13 16 17 24 28 30 Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht 2004 4 4.1 4.2 4.3 4.4 Der Gesamtmarkt der Informationswirtschaft Der Arbeitsmarkt im Bereich IKT und im Bereich der Informationswirtschaft 4.1.1 Angebot und Nachfrage an Fachkräften in der Informationswirtschaft - weltweit und europaweit 4.1.2 Beschäftigtenzahlen im deutschen IKT-Bereich 4.1.3 Gehälter 4.1.4 Outsourcing und Offshoring 4.1.5 Aus- und Weiterbildung Die weltweiten Märkte für Informationstechnik und Telekommunikation (IKT) mit Positionierung Deutschlands 4.2.1 Weltweit 4.2.2 Europa 4.2.3 Deutschland Der Markt für Informationstechnik 4.3.1 Weltweit 4.3.2 Europa 4.3.3 Deutschland 4.3.4 Der PC-Markt - weltweit, in Europa und in Deutschland Der Markt für Telekommunikation 4.4.1 Weltweit 4.4.2 Westeuropa 4.4.3 Deutschland 32 33 33 36 42 46 48 53 53 57 60 62 62 66 68 70 73 73 74 76 5 5.1 5.2 5.3 Infrastrukturelle Voraussetzungen Breitbandtechnologien 5.1.1 Breitbandzugang allgemein weltweit 5.1.2 Breitbandzugang allgemein in Europa mit Positionierung Deutschlands 5.1.3 Breitbandzugang allgemein in Deutschland 5.1.4 Breitbandzugangstechnologien im einzelnen 5.1.4.1Breitbandzugang über DSL - international, Westeuropa mit Positionierung Deutschlands 5.1.4.2Breitbandzugang über TV-Kabel ­ international, Westeuropa mit Positionierung Deutschlands 5.1.4.3Breitbandzugang über Satellit und Powerline Festnetz-Telefonie 5.2.1 Telefon-Festnetzdichte weltweit 5.2.2 Telefon-Festnetzdichte mit ISDN in Deutschland Mobilkommunikation 5.3.1 Mobilfunkdichte weltweit 5.3.2 Mobilfunkdichte in Europa mit Positionierung Deutschlands 5.3.3 Mobilfunkmarkt 5.3.4 Trends im Mobilfunkbereich 79 80 80 87 90 92 95 98 101 105 105 108 114 114 117 119 123 Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht 2004 5.4 5.5 5.6 6 6.1 6.2 6.3 Die Verbreitung des Internets 5.4.1 Internet-Hosts weltweit mit Positionierung Deutschlands 5.4.2 Secure Socket Layer Server weltweit mit Positionierung Deutschlands 5.4.3 Das Internet-Angebot nach Sprachen Internet-Zugang 5.5.1 Verbreitung Internet-Zugangswege 5.5.1.1Internet-Zugang in Europa mit Positionierung Deutschlands 5.5.1.2 Internet-Zugang in Europa nach Ort mit Positionierung Deutschlands 5.5.2 Telefongebühren und Internet-Zugangskosten weltweit und in Deutschland PC-Dichte 5.6.1 Weltweit 5.6.2 Deutschland Anwendungen Internet-Nutzer-Dichte 6.1.1 Weltweit 6.1.2 Nordamerika 6.1.3 Asien 6.1.4 Europa 6.1.5 Deutschland Soziodemographie der Internet-Nutzer 6.2.1 Digital Divide - International 6.2.1.1Internet-Nutzer nach Alter und Geschlecht international 6.2.1.2Internet-Nutzer Demographie in den USA 6.2.1.3Internet-Nutzer Demographie im asiatisch-pazifischen Raum 6.2.1.4Internet-Nutzer Demographie in Europa 6.2.2 Digital Divide in Deutschland 6.2.2.1 Deutsche Internet-Nutzer nach Regionen 6.2.2.2 Deutsche Internet-Nutzer nach Geschlecht 6.2.2.3 Deutsche Internet-Nutzer nach Alter 6.2.2.4 Deutsche Internet-Nutzer nach Bildung 6.2.2.5 Deutsche Internet-Nutzer nach Einkommen 6.2.2.6 Deutsche Internet-Nutzer nach Beschäftigung Art und Intensität der Internet-Nutzung 6.3.1 Häufigkeit und Dauer der Internet-Nutzung 6.3.1.1 6.3.1.2 Weltweit Europa und Deutschland 6.3.2 Nutzung von Internet-Diensten 6.3.2.1 6.3.2.2 6.3.2.3 Nordamerika und Asien Europa im Vergleich zu Deutschland Deutschland 137 137 141 143 144 144 144 147 148 155 155 160 161 162 163 166 169 171 174 182 182 183 184 187 189 194 195 198 200 203 204 205 206 206 206 208 212 212 215 216 Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht 2004 6.4 6.5 6.6 6.7 6.8 6.9 6.10 E-Commerce 6.4.1 Weltweit inkl. B2B- und B2C-Umsätze B2B E-Commerce 6.5.1 B2B E-Commerce-Umsätze weltweit 6.5.2 E-Business und E-Commerce in Unternehmen in den USA, Europa und Deutschland 6.5.3 E-Business und E-Commerce in deutschen Unternehmen 6.5.4 Virtuelle Marktplätze ­ weltweit, Amerika, Asien, Europa B2C E-Commerce 6.6.1 B2C E-Commerce-Umsätze weltweit 6.6.2 B2C E-Commerce-Umsätze in den USA 6.6.3 B2C E-Commerce-Umsätze in Europa 6.6.4 B2C E-Commerce-Umsätze in Deutschland 6.6.5 Bezahlen im Internet M-Commerce 6.7.1 M-Commerce weltweit 6.7.2 Mobile Dienste E-Government 6.8.1 E-Government-Systeme international 6.8.2 E-Government in Deutschland 6.8.2.1 Bund, Länder und Kommunen 6.8.2.2 Nutzung und Akzeptanz von E-Government in der Bevölkerung - international und in Deutschland 6.8.2.3 Elektronische Signaturen 6.8.2.4 eDemocracy und Online-Wahlen Online-Banking 6.9.1 Einführung und Begriffserklärung 6.9.2 Online-Banking international und in Europa 6.9.3 Online-Banking in Deutschland Online-Werbung 6.10.1 Online-Werbung weltweit 6.10.2 Online-Werbung in den USA 6.10.3 Online-Werbung in Europa 6.10.4 Online-Werbung in Deutschland 6.10.5 E-Mail-Marketing 6.10.6 Suchmaschinen-Marketing 219 220 227 227 233 256 260 264 264 265 268 272 277 280 280 286 294 295 305 305 309 316 318 320 320 321 331 345 345 347 348 350 357 361 Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht 2004 Anhänge Anhang I Kommentierte Bibliographie Anhang II Abkürzungsverzeichnis Anhang III Glossar Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht 2004 Abbildungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Management Summary Fakten- und Trendbericht Nr. Abb. I Abb. II Abb. III Abb. IV Abb. V Abb. VI Seite II IV IV V V VI Abb. VII Abb. VIII Abb. IX Abb. X Abb. XI Abb. XII Abb. XIII Abbildung Deutschlands Positionierungen Deutschland: Geschäftsentwicklung der Informationswirtschaft aus Sicht der Experten 2002/2003 Branchenbarometer 2002/2003 Deutschland: Geschäftsentwicklung der Informationswirtschaft aus Sicht der Experten 2003/2004 Branchenbarometer 2003/2004 Deutschland: Erwartungen und Erfahrungen in der eigenen Branche und eigenen Einrichtung aus Sicht der Experten 20012004 Deutschland: Beschäftigtenentwicklung im eigenen Unternehmen und in der eigenen Branche aus Sicht der Experten 2002/2003 Beschäftigungsentwicklung 2002/2003 Deutschland: Beschäftigtenentwicklung im eigenen Unternehmen und in der eigenen Branche aus Sicht der Experten 2003/2004 Beschäftigungsentwicklung 2003/2004 Trend zur Beschäftigtenentwicklung Deutschland: Positive und negative Tendenzen zur wachsenden Regulierung des Internet aus Sicht der Experten Deutschland: Expansionschancen nach Anwenderbranchen aus Sicht der Experten 2003/2004 VII VIII VIII Abb. XIV Deutschland: Zukünftige informationswirtschaftliche Bedeutung kleiner und mittlerer Unternehmen aus Sicht der Experten 2003/2004 IX IX XIII XVIII XXV Zusammenfassung Fakten- und Chartbericht Nr. Abb. XV Abbildung Übersicht über die Inhalte des Faktenberichts Seite XL Methodologie und Bestandsaufnahme Abbildung Wie läuft das aktuelle Monitoring ab? Nr. Abb. 1 Seite 16 Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht 2004 Abbildungsverzeichnis Informationswirtschaft Abbildung Die Informationswirtschaft als Motor der Globalisierung USA: Beschäftigte in der IT-Branche nach Arbeitsbereichen in Millionen und Prozent, März 2003 USA: Entwicklung des Personalbestandes im IT-Bereich von Großunternehmen in Prozent 2001-2004 EU: Anzahl der Beschäftigten im IKT-Sektor und Anteil an der Beschäftigten gesamt in Prozent 2000 Europa: Anteil der Computerspezialisten an der Gesamtzahl der Beschäftigten in Prozent 2000 und 2002 Deutschland: Erwerbstätige in der IKT-Branche nach Sektoren 2003 und Veränderung gegenüber dem Vorjahr in Prozent 1999-2003 Deutschland: Beschäftigtenzahlen ausgewählter Branchen in Tausend 2003 und Veränderung gegenüber 2002 in Prozent Deutschland: Entwicklung des Personalbestandes im Vergleich zum Vorjahresquartal in Prozent der Unternehmen Quartal I-III 2003 Deutschland: Zahl der IT-Stellenanzeigen 2002 und 2003 Deutschland: Entwicklung des Jobpilot-Index für den IKTMarkt, Juli 2002-Januar 2004 Deutschland: Geplante Neueinstellungen im IT-Bereich von Unternehmen nach Mitarbeiterzahl 2003 Deutschland: Anteil ausgewählter Berufsgruppen am IT-Stellenmarkt in Prozent 2003 USA: Entwicklung der Durchschnittsgehälter für IT-Fachkräfte in US-Dollar 2001-2003 USA: Entwicklung der IT-Gehälter nach Position in US-Dollar 2002-2003 Europa: Grundgehälter von Berufsanfängern in der IT-Branche in EUR 2003 Deutschland: Durchschnittliches Jahresbruttoeinkommen von IT-Fachkräften in EUR und wöchentliche Arbeitszeit in Stunden nach Position 2003 Deutschland: Durchschnittliches Jahreseinkommen von ITFachkräften nach Branche in EUR 2003 Weltweit: Derzeitiges und geplantes Outsourcing von IT-Funktionen in Prozent der Nennungen 2003 Deutschland: Zahl der IT-Ausbildungsverträge 1998-2002 Deutschland: Zahl der IT-Ausbildungsverträge nach Ausbildungsprofil 1998-2002 Deutschland: IKT-Markt in Milliarden EUR und Zahl der Informatik-Studienanfänger in Tausend 1999-2004 EU: Anzahl der PCs an Grund-, Sekundar- und Berufsschulen je 100 Schüler 2002 Weltweit: Markt für Informationstechnik und Telekommunikation in Prozent 2003 und 2004 Weltweit: IKT-Umsätze in Milliarden EUR und in Prozent 20022005 Weltweit: Markt für Informations- und Kommunikationstechnik nach Wachstum in Prozent 2003-2005 Weltweit: Anteil des Umsatzes mit IKT am Bruttoinlandsprodukt in Prozent 2003 Weltweit: Pro-Kopf-Ausgaben für Informationstechnik und Telekommunikation in EUR 2003 Westeuropa: Markt für Informationstechnik und Telekommuni- Nr. Abb. 2 Abb. 3 Abb. 4 Abb. 5 Abb. 6 Abb. 7 Abb. 8 Abb. 9 Abb. 10 Abb. 11 Abb. 12 Abb. 13 Abb. 14 Abb. 15 Abb.16 Abb. 17 Abb. 18 Abb. 19 Abb. 20 Abb. 21 Abb. 22 Abb. 23 Abb. 24 Abb. 25 Abb. 26 Abb. 27 Abb. 28 Abb. 29 Seite 32 34 34 35 36 37 37 38 39 39 40 41 42 43 43 45 45 48 49 49 50 52 53 54 54 55 56 57 Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht 2004 Abbildungsverzeichnis Nr. Abb. 30 Abb. 31 Abb. 32 Abb. 33 Abb. 34 Abb. 35 Abb. 36 Abb. 37 Abb. 38 Abb. 39 Abb. 40 Abb. 41 Abb. 42 Abb. 43 Abb. 44 Abb. 45 Abb. 46 Abb. 47 Abb. 48 Abb. 49 Abb. 50 Abbildung kation in Milliarden EUR 2004 und Prozent 2001-2004 Westeuropa: IKT-Markt in ausgewählten Ländern in Milliarden EUR und Wachstum im Vergleich zum Vorjahr in Prozent 2004 Westeuropa: Markt für Informationstechnik (IT) und Telekommunikation (TK) nach Segmenten in Prozent 2004 Osteuropa: IKT-Markt in ausgewählten Ländern in Millionen EUR 2003 Deutschland: IKT-Markt in Milliarden EUR und Wachstum in Prozent 1998-2005 Weltweit: Markt für Informationstechnik nach Regionen in Milliarden EUR und in Prozent 2001-2005 Weltweit: Markt für Informationstechnik nach Branchen in Milliarden USD und Prozent 2002-2006 USA: Markt für Informationstechnik nach Bereichen in Milliarden USD und Prozent 2001-2005 Asien/Pazifik: Markt für Informationstechnik nach Bereichen in Milliarden USD 2001-2003 Westeuropa: Markt für Informationstechnik in ausgewählten Ländern in Milliarden EUR und Wachstum im Vergleich zum Vorjahr in Prozent 2004 Westeuropa: Markt für Informationstechnik nach Segmenten in Milliarden USD 2001-2004 Osteuropa: Markt für Informationstechnik in ausgewählten Ländern in Millionen EUR 2003 Deutschland: Markt für Informationstechnik in Milliarden EUR und Veränderung zum Vorjahr in Prozent 2000-2005 Deutschland: Markt für Informationstechnik nach Segmenten in Milliarden EUR 2004 und 2005 Weltweit: Anzahl der verkauften PCs in Millionen 2001-2005 Weltweit/USA: Anteil mobiler Systeme (Notebooks) an den gesamten PC-Verkäufen in Prozent 2003-2007 Weltweit: Markt für Telekommunikation in Prozent 2004 Weltweit: Markt für Telekommunikation nach Bereichen in Milliarden USD und Prozent und durchschnittliches jährliches Wachstum (CAGR) in Prozent, 2002 und 2009 Westeuropa: Markt für Telekommunikation gesamt und nach Segmenten in Milliarden EUR 2001-2005 und in Prozent 2004 Westeuropa: Markt für Telekommunikation in ausgewählten Ländern in Milliarden EUR und Wachstum im Vergleich zum Vorjahr in Prozent 2004 Deutschland: Markt für Telekommunikation in Milliarden EUR und Wachstum in Prozent 2000-2005 Deutschland: Markt für Telekommunikation nach Segmenten in Prozent des Gesamtmarktes 2001-2005 Seite 58 59 59 60 62 63 64 65 66 67 67 68 69 71 71 73 74 75 75 76 77 Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht 2004 Abbildungsverzeichnis Infrastrukturelle Voraussetzungen Abbildung Weltweit: Zahl der Breitband-Anschlüsse nach Technologie in Millionen und Wachstum im Vergleich zum Vorjahr in Prozent 2003 Weltweit: Top 10 führende Länder nach BreitbandAnschlüssen in Millionen, Juli und Dezember 2003 Weltweit: Zahl der Breitband-Haushalte in Millionen 2001-2005 Weltweit: Zahl der Breitband-Haushalte nach Regionen in Millionen und Prozent 2003 und 2005 Weltweit: Breitband-Anschlüsse je 100 Haushalte nach Technologien 2003 Weltweit: Wachstumsraten von Breitbandanschlüssen in ausgewählten Ländern in Prozent im 1. Halbjahr 2002 und 2003 Nordamerika: Breitband-Haushalte in Prozent aller Haushalte 2000-2005 Asien/Pazifik: Verteilung der Haushalte mit Breitband-Anschluss in Prozent 2002 und 2005 Westeuropa: Zahl der Breitband-Haushalte in Millionen 20002005 Europa: Breitband-Haushalte in Prozent aller Haushalte 20012003 Europa: Breitband-Haushalte in Prozent der Internet-Haushalte 2001-2003 Deutschland: Zahl der Breitband-Anschlüsse nach Technologie 2003 Deutschland: Breitband-Anschlüsse je 100 Haushalte und Wachstum in Prozent 2001-2006 Weltweit: Breitband-Anschlüsse nach Zugangstechnologien in Millionen Dezember 2002 und Juni 2003 Weltweit: Breitband-Anschlüsse pro 100 Einwohner nach Zugangstechnologie Juni 2003 USA: Breitband-Haushalte nach Zugangs-Technologien in Millionen und Wachstum im Vergleich zum Vorjahr in Prozent 2002-2008 Weltweit: Zahl der DSL-Leitungen in Millionen 2002-2003 Weltweit: Führende Länder nach Zahl der DSL-Anschlüsse in Tausend, Dezember 2003 Weltweit: Führende Länder nach Anzahl der neu hinzugekommenen DSL-Anschlüsse, 3. Quartal 2003 Europa: DSL-Anschlüsse je 1.000 Einwohner 2003 Weltweit: Zahl der Kabelmodem-Anschlüsse in Millionen 2003, 2007 USA: Schätzungen verschiedener Institute zur Zahl der Kabelmodem-Anschlüsse in Millionen 2000-2005 Asien/Pazifik: Kabelmodem-Haushalte in ausgewählten Ländern in Tausend und durchschnittliche jährliche Wachstumsrate in Prozent 2001-2005 Westeuropa: Kabelmodem-Haushalte in ausgewählten Ländern in Tausend und durchschnittliche jährliche Wachstumsrate in Prozent 2001-2005 Westeuropa: Kabelmodem-Haushalte in ausgewählten Ländern in Tausend und durchschnittliche jährliche Wachstumsrate in Prozent 2001-2005 (Fortsetzung) Weltweit: Haushalte mit Zugang zu iTV-Angeboten in Millionen, 1. Quartal 2002 Deutschland: iDTV-Anschlüsse je 100 Haushalte und Wachs- Nr. Abb. 51 Seite 81 Abb. 52 Abb. 53 Abb. 54 Abb. 55 Abb. 56 Abb. 57 Abb. 58 Abb. 59 Abb. 60 Abb. 61 Abb. 62 Abb. 63 Abb. 64 Abb. 65 Abb. 66 Abb. 67 Abb. 68 Abb. 69 Abb. 70 Abb. 71 Abb. 72 Abb. 73 Abb. 74 Abb. 75 Abb. 76 Abb. 77 81 82 83 83 84 85 86 88 89 90 90 91 93 93 94 95 96 96 97 98 99 99 100 100 103 104 Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht 2004 Abbildungsverzeichnis Nr. Abb. 78 Abb. 79 Abb. 80 Abb. 81 Abb. 82 Abb. 83 Abb. 84 Abb. 85 Abb. 86 Abb. 87 Abb. 88 Abb. 89 Abb. 90 Abb. 91 Abb. 92 Abb. 93 Abb. 94 Abb. 95 Abb. 96 Abb. 97 Abb. 98 Abb. 99 Abbildung tum in Prozent 2003-2007 International: Zahl der Telefonhauptanschlüsse in Millionen und Anzahl der Telefonminuten in Milliarden 1993-2003 International: Telefonhauptanschlüsse pro 100 Einwohner 2002 Asien: Telefonhauptanschlüsse pro 100 Einwohner in ausgewählten Ländern und durchschnittliche jährliche Zuwachsrate in Prozent 2002 International: Telefonhauptanschlüsse pro 100 Einwohner in ausgewählten Ländern 2002 Deutschland: Telefonanschlüsse in Millionen 1995-2003 Deutschland: Festnetzkanäle und Mobilfunkteilnehmer in Millionen 2000-2003 Deutschland: Festnetzverbindungsminuten der DTAG und ihrer Wettbewerber in Milliarden 1997-2003 Deutschland: Minimaltarife für ein nationales Ferngespräch im Festnetz in Cent pro Minute 1997-2003 Deutschland: Gründe für den Wechsel des TK-Anbieters in Prozent der Befragten 2003 Weltweit: Zahl der ISDN-Kanäle nach Regionen in Millionen 2002-2006 Europa: Zahl der ISDN-Kanäle in ausgewählten Ländern in Millionen und Veränderung zum Vorjahr in Prozent 2004 Weltweit: ISDN-Kanäle je 100 Einwohner in ausgewählten Ländern 2003 Deutschland: ISDN-Kanäle je 100 Einwohner und Wachstumsrate in Prozent 2001-2006 Weltweit: Mobilfunkteilnehmer in Millionen 1993-2003 Weltweit: Zahl der Mobilfunkanschlüsse nach Regionen in Millionen 2003 und 2006 Weltweit: Mobilfunkteilnehmer pro 100 Einwohner nach Regionen 2001-2002 Asien: Mobilfunkteilnehmer pro 100 Einwohner und durchschnittliche jährliche Zuwachsrate in Prozent 2002 Europa: Mobilfunksubskriptionen je 100 Einwohner in ausgewählten Ländern 2003 Osteuropa: Mobilfunkteilnehmer pro 100 Einwohner und durchschnittliche jährliche Zuwachsrate in ausgewählten Ländern in Prozent 2002 Deutschland: Teilnehmerzahl im Mobilfunkbereich in Millionen und Penetrationsrate in Prozent 1998-2003 Weltweit: Zahl der Mobilfunkteilnehmer nach genutzten Technologien in Millionen 2000-2003 USA: Umsatz mit mobilen Sprach- und Datendiensten in Milliarden US-Dollar 2000-2007 Seite 105 106 106 107 108 109 109 110 111 112 112 113 113 114 115 115 116 117 118 Abb. 100 Westeuropa: MMS-Umsätze nach Anwendungen in Millionen 2003-2007 Abb. 101 Weltweit: Besitzer und Nutzer von Internet-fähigen Mobiltelefonen in Prozent, April 2003 Abb. 102 Weltweit: Zahl der verkauften Mobiltelefone nach Technologie in Millionen 2002-2007 Abb. 103 Weltweit: Umsatzentwicklung bei Mobiltelefonen nach Technologie in Milliarden US-Dollar 2002-2007 Abb. 104 Weltweit: Zahl der UMTS-Teilnehmer 2003 Abb. 105 Deutschland: Einschätzung der Erfolgswahrscheinlichkeit von UMTS und Bereitschaft zum Kauf eines UMTS-Mobiltelefons in Prozent der Befragten 2003 Abb. 106 Deutschland: Nutzung ausgewählter UMTS-Dienste und Anwendungen in Prozent der Befragten, September 2003 119 120 121 124 126 127 127 128 129 130 Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht 2004 Abbildungsverzeichnis Nr. Abbildung Abb. 107 Deutschland: Bedeutung aktueller Übertragungstechnologien, Februar 2004 Abb. 108 Weltweit: Anzahl der öffentlichen WLAN-Hotspots nach Ort 2002-2005 Abb. 109 Weltweit: Zahl der verkauften WLAN-fähigen Geräte in Millionen und Anteil am Gesamtmarkt in Prozent 2003-2007 Abb. 110 Europa: Anzahl der WLAN-Hotspots in ausgewählten Ländern 2003 Abb. 111 Weltweit: Anzahl der Internet-Hosts in Tausend und Wachstum im Vergleich zum Vorjahr in Prozent, Januar 1996-Januar 2004 Abb. 112 Weltweit: Internet-Hosts nach Regionen in Prozent, Dezember 2003 Abb. 113 Weltweit: Internet-Hosts pro 1.000 Einwohner in ausgewählten Ländern und Wachstum im Vergleich zum Vorjahr in Prozent, Dezember 2003 Abb. 114 Asien/Pazifik: Internet-Hosts pro 1.000 Einwohner in ausgewählten Ländern und Wachstum im Vergleich zum Vorjahr in Prozent, Januar 2003 Abb. 115 Europa: Anteil der Internet-Hosts nach Regionen in Prozent, Dezember 2003 Abb. 116 Westeuropa: Anzahl der Internet-Hosts pro 1.000 Einwohner in ausgewählten Ländern, Dezember 2003 Abb. 117 Osteuropa: Internet-Hosts pro 1.000 Einwohner in ausgewählten Ländern, Dezember 2003 Abb. 118 Weltweit: Internet-Hosts nach Top-Level Domain in Millionen, Januar 2004 Abb. 119 Weltweit: Anzahl der Secure Socket Layer Server in ausgewählten Ländern 2002 und Wachstum im Vergleich zum Jahr 2000 in Prozent Abb. 120 Weltweit: Secure Socket Layer Server in ausgewählten Ländern pro 100.000 Einwohner 2002 Abb. 121 Weltweit: Anteil der Internet-Nutzer an der gesamten OnlinePopulation nach gesprochener Sprache und Veränderung im Vergleich zum Vorjahr in Prozentpunkten 2003 Abb. 122 Westeuropa: Anteil der Haushalte mit Internet-Zugang in ausgewählten Ländern in Prozent aller Haushalte 2002, 2003, 2007 Abb. 123 Westeuropa: Anteil der Haushalte mit Internet-Zugang in Prozent 2002-2007 Abb. 124 Westeuropa/Deutschland: Ausstattung der Bevölkerung mit Internet-Zugangsgeräten in Prozent, November 2003 Abb. 125 Westeuropa/Deutschland: Nutzung von Internet-Verbindungstypen in Prozent der Internet-Nutzer, November 2003 Abb. 126 Deutschland: Gründe gegen einen Internet-Zugang in Prozent der Offliner 2003 Abb. 127 Deutschland: Ort der Internet-Nutzung in Prozent der InternetNutzer 1997-2003 Abb. 128 Weltweit/EU: Kosten für 20 Stunden Internet-Nutzung in USDollar 1998-2002 Abb. 129 Seite 130 131 132 133 137 138 138 139 139 140 140 141 142 142 143 144 Abb. 130 Abb. 131 Abb. 132 OECD/EU/Deutschland: Kosten für 20 Stunden InternetNutzung tagsüber nach Anteil der Gebührenarten in Prozent, September 2002 Weltweit: Kosten für 20 Stunden Internet-Nutzung tagsüber in ausgewählten Ländern in US-Dollar, September 2002 Weltweit: Kosten für 20 Stunden Internet-Nutzung abends in ausgewählten Ländern in US-Dollar, September 2002 Weltweit: Entwicklung der Kosten für 20 Stunden InternetNutzung in ausgewählten Ländern in US-Dollar und Veränderung zum Vorjahr in Prozent, September 2002 145 146 146 147 148 149 150 151 152 152 Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht 2004 Abbildungsverzeichnis Nr. Abb. 133 Abb. 134 Abb. 135 Abbildung EU, Deutschland: Kosten für 20 Stunden Internet-Nutzung tagsüber in US-Dollar und Veränderung im Vergleich zum Vorjahr in Prozent 1998-2002 Weltweit: Monatliche Kosten für den Internet-Zugang mittels DSL in US-Dollar und Download-Geschwindigkeit in kbits/s in ausgewählten Ländern, September 2002 Deutschland: Internet-by-call-Minimaltarif in Cent pro Minute 1999-2004 Seite 153 154 Abb. 136 International: Anzahl von PCs und Zahl der Internet-Nutzer in Millionen 1993-2003 Abb. 137 Weltweit: PC-Dichte nach Regionen in Millionen und in Prozent der Bevölkerung 1995-2007 Abb. 138 Weltweit: PCs pro 100 Einwohner nach Regionen 2001 und 2002 Abb. 139 Weltweit: PCs je 100 Einwohner 2003 Abb. 140 Nordamerika: PCs pro 100 Einwohner 1998-2002 Abb. 141 Asien/Pazifik: PCs pro 100 Einwohner 2002 und Wachstum im Vergleich zum Vorjahr in Prozent Abb. 142 Deutschland: PCs je 100 Einwohner und Wachstum in Prozent 2001-2006 154 155 156 157 158 159 159 160 Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht 2004 Abbildungsverzeichnis Anwendungen Abb. 143 Weltweit: Anzahl der Internet-Nutzer in Millionen 1991-2003 Abb. 144 Weltweit: Verteilung der Internet-Nutzer nach Regionen 2003 und in Prozent 2002-2004 Abb. 145 Weltweit: Internet-Nutzer in ausgewählten Regionen in Prozent der Bevölkerung 2002 Abb. 146 Weltweit: Internet-Nutzer in ausgewählten Ländern in Prozent der Bevölkerung und in Millionen 2003 Abb. 147 Nordamerika: Zahl der Internet-Nutzer in Millionen und Wachstum im Vergleich zum Vorjahr in Prozent 1998-2005 Abb. 148 Nordamerika, Europa: Anteil der Onliner an der InternetNutzerschaft weltweit in Prozent 1999-2005 Abb. 149 USA: Anzahl der Internet-Nutzer an der Gesamtbevölkerung in Millionen und in Prozent 1995-2003 Abb. 150 USA: Schätzungen verschiedener Institute zur Zahl der Internet-Nutzer in Millionen 2003 Abb. 151 Asien/Pazifik: Anzahl der Internet-Nutzer in Millionen und Wachstum im Vergleich zum Vorjahr in Prozent 1998-2005 Abb. 152 Asien/Pazifik: Internet-Nutzer in ausgewählten Ländern in Tausend und Wachstum im Vergleich zum Vorjahr in Prozent 2002 Abb. 153 Europa: Internet-Nutzer in Millionen und Veränderungen zum Vorjahr in Prozent 1998-2005 Abb. 154 Westeuropa: Internet-Nutzer in ausgewählten Ländern in Millionen und Wachstum im Vergleich zum Vorjahr in Prozent, Februar 2004 Abb. 155 Westeuropa: Internet-Nutzer in ausgewählten Ländern in Millionen 2007 und Wachstum im Vergleich zum Jahr 2003 in Prozent Abb. 156 Europa: Internet-Nutzer je 100 Einwohner in ausgewählten Ländern 2003 Abb. 157 Deutschland, Westeuropa: Internet-Nutzer pro 100 Einwohner im Vergleich 2001-2003 Abb. 158 Westeuropa: Internet-Nutzer in ausgewählten Ländern in Prozent der Bevölkerung 2007 Abb. 159 Deutschland: Internet-Nutzer, Nutzungsplaner und NichtNutzer in Prozent der Bevölkerung 2001-2003 Abb. 160 Deutschland: Internet-Nutzer nach Geschlecht in Prozent der Bevölkerung, Februar 2003-Februar 2004 Abb. 161 Deutschland: Internet-Nutzer je 100 Einwohner und Wachstumsrate in Prozent 2001-2006 Abb. 162 Deutschland: Internet-Nutzer-Zahlen verschiedener Studien im Vergleich in Millionen und Prozent der Bevölkerung 2003 Abb. 163 International: Top 25 Länder mit dem höchsten Digital Access Index 2002 Abb. 164 International: Internet-Nutzer in ausgewählten Ländern nach Geschlecht in Prozent, September 2003 Abb. 165 USA: Internet-Penetration nach ethnischer Herkunft in Prozent der Bevölkerung 2002-2003 Abb. 166 USA: Internet-Nutzer nach Anteil der ethnischen Gruppen in Prozent, Dezember 2003 Abb. 167 USA: Internet-Nutzer nach Altersgruppen in Prozent, Dezember 2003 Abb. 168 USA: Internet-Penetration nach Altersgruppen in Prozent der Bevölkerung 2002-2003 Abb. 169 USA: Internet-Nutzer innerhalb der Bevölkerung in Millionen nach Altersgruppen und Wachstum im Vergleich zum Vorjahr in Prozent, Oktober 2003 Nr. Abbildung Seite 163 164 165 165 166 167 167 168 169 170 171 172 172 173 173 174 175 176 177 178 183 183 184 185 185 186 186 Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht 2004 Abbildungsverzeichnis Nr. Abbildung Abb. 170 USA: Anteil der Internet-Nutzer innerhalb der älteren Bevölkerungsgruppe ab 50 Jahren in Prozent 2003-2006 Abb. 171 China: Anteil der Internet-Nutzer nach Altersgruppen in Prozent 2003 Abb. 172 Korea: Anteil der Internet-Nutzer an den jeweiligen Altersgruppen in Prozent der Bevölkerung 2002-2003 Abb. 173 Europa: Internet-Nutzer nach Geschlecht in Prozent 2003 Abb. 174 Europa: Anteil der Internet-Nutzer am jeweiligen Geschlecht in Prozent der Bevölkerung, November 2003 Abb. 175 Europa: Altersstruktur der Internet-Nutzer in ausgewählten Ländern in Prozent, September 2003 Abb. 176 Europa: Anteil der Internet-Nutzer über 55 Jahre in ausgewählten Ländern in Prozent der gesamten Internet-Population, September 2003 Abb. 177 Europa: Internet-Nutzer über 55 Jahre nach Geschlecht in Prozent, September 2003 Abb. 178 Westeuropa: Anzahl der Internet-Nutzer unter 18 Jahren in ausgewählten Ländern in Tausend und Veränderung im Vergleich zum Vorjahr in Prozent, August 2003 Abb. 179 Westeuropa: Internet-Nutzer nach Penetrationsrate innerhalb der jeweiligen Altersgruppen in ausgewählten Ländern in Prozent, November 2003 Abb. 180 Deutschland: Internet-Nutzung nach Bundesländern in Prozent 2003 Abb. 181 Deutschland: Internet-Nutzer in den Bundesländern nach Indexwert 2003 Abb. 182 Deutschland: Internet-Nutzer in den Bundesländern im Vergleich zum Vorjahr nach Indexwert Abb. 183 Deutschland: Internet-Nutzer und ­Nichtnutzer in Prozent der Bevölkerung in Großstädten mit überdurchschnittlichen vielen Onlinern bzw. Offlinern 2003 Abb. 184 Deutschland: Internet-Nutzungsplaner nach Bundesländern in Prozent der Bevölkerung 2003 Abb. 185 Deutschland: Anteil der Internet-Nutzer an der Bevölkerung nach Geschlecht in Prozent und in Millionen 1997-2003 Abb. 186 Deutschland: Internet-Nutzer nach Geschlecht in Prozent 1997-2003 Abb. 187 Deutschland: Internet-Nutzer nach Bundesländern und Geschlecht in Prozent der Bevölkerung 2003 Abb. 188 Deutschland: Internet-Nutzer nach Altersgruppen in Prozent der Bevölkerung 2001-2003 Abb. 189 Deutschland: Internet-Nutzer und Nutzungsplaner nach Geschlecht und Alter in Prozent der Bevölkerung 2003 Abb. 190 Deutschland: Internet-Nutzer nach Altersgruppen in Prozent und in Millionen 2002-2003 Abb. 191 Deutschland: Anteil der Internet-Nutzer nach Alter und Geschlecht in Prozent 2002-2003 Abb. 192 Deutschland: Anteil der Internet-Nutzer nach Bildungsgrad in Prozent der Bevölkerung 2002-2003 Abb. 193 Deutschland: Anteil der Internet-Nutzer nach Haushaltsnettoeinkommen in EUR in Prozent der Bevölkerung 2002-2003 Abb. 194 Deutschland: Internet-Nutzer nach Art der Beschäftigung in Prozent der Bevölkerung 2002-2003 Seite 187 188 188 189 190 190 191 192 193 193 195 195 196 196 197 198 199 199 200 201 202 202 203 204 205 Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht 2004 Abbildungsverzeichnis Nr. Abbildung Abb. 195 Weltweit: Anzahl der Online-Sessions pro Monat in ausgewählten Ländern, Dezember 2003 Abb. 196 Weltweit: Durchschnittliche monatlich verbrachte Online-Zeit pro Internet-Nutzer in ausgewählten Ländern in Stunden und Minuten, September 2003 Abb. 197 Europa (EU 15): Häufigkeit der Internet-Nutzung in Prozent der Onliner, November 2002 Abb. 198 Europa (EU 15): Anzahl der Internet-Nutzer, die täglich oder fast täglich online sind in ausgewählten Ländern in Prozent, November 2002 Abb. 199 Europa (EU 15): Häufigkeit der Internet-Nutzung nach Altersgruppen in Prozent der Onliner, November 2002 Abb. 200 Westeuropa: Intensität der Internet-Nutzung in ausgewählten Ländern in Prozent der Onliner, September 2003 Abb. 201 Deutschland: Durchschnittliche täglich verbrachte Online-Zeit in Minuten in Prozent der Internet-Nutzer 1997-2003 Abb. 202 Deutschland: Durchschnittliche täglich online verbrachte Zeit nach Alter und Geschlecht in Minuten und Veränderung zum Vorjahr in Prozent 2002-2003 Abb. 203 USA: Online-Aktivitäten von Internet-Nutzern in Prozent, Dezember 2003 Abb. 204 Kanada: Gesellschaftliche Online-Aktivitäten in Prozent der Internet-Nutzer 2003 Abb. 205 China: Online-Aktivitäten von Internet-Nutzern in Prozent 2003 Abb. 206 EU: Internet-Aktivitäten in Prozent der Internet-Nutzer, November 2002 Abb. 207 Westeuropa: Top Fünf Internet-Aktivitäten in ausgewählten Ländern in Prozent der Internet-Nutzer, November 2002 Abb. 208 Deutschland: Genutzte Online-Anwendungen in Prozent der Internet-Nutzer 2002-2003 Abb. 209 Deutschland: Nutzung von Online-Angeboten nach Geschlecht in Prozent der Internet-Nutzer 2003 Abb. 210 Deutschland: Genutzte Online-Anwendungen in Prozent der Internet-Nutzer 2003 Abb. 211 Deutschland: Internet-Tätigkeiten, die mindestens einmal wöchentlich durchgeführt werden in Prozent der Internet-Nutzer 2003 Abb. 212 Weltweit: E-Commerce-Umsatz in Milliarden US-Dollar und Wachstum im Vergleich zum Vorjahr in Prozent 2000-2005 Abb. 213 Weltweit: E-Commerce-Umsätze nach Regionen in Milliarden US-Dollar und in Prozent 2000 und 2004 Abb. 214 USA: E-Commerce-Umsatz in Milliarden US-Dollar und Anteil am weltweiten Umsatz in Prozent 2000-2005 Abb. 215 Asien/Pazifik: E-Commerce-Umsatz in Milliarden US-Dollar 2000-2005 Abb. 216 Westeuropa: E-Commerce-Umsatz in Milliarden US-Dollar und Wachstum im Vergleich zum Vorjahr in Prozent 2000-2005 Abb. 217 Westeuropa: E-Commerce-Umsätze in Milliarden EUR 2003 und 2007 Abb. 218 Westeuropa: E-Commerce-Umsätze in ausgewählten Ländern in Milliarden US-Dollar und Anteil am Gesamtumsatz in Prozent 2002 Abb. 219 Westeuropa: E-Commerce-Umsätze in ausgewählten Ländern in Milliarden EUR 2003 und 2007 Seite 206 207 208 209 209 210 211 211 212 213 214 215 215 216 217 218 218 220 221 222 222 223 224 224 225 Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht 2004 Abbildungsverzeichnis Nr. Abbildung Abb. 220 Weltweit: B2B-E-Commerce-Umsatz in Milliarden USD 20002004 Abb. 221 Weltweit: Vergleichende Schätzungen zum B2B-E-CommerceUmsatz in Milliarden USD 2001-2005 Abb. 222 Weltweit: B2B-E-Commerce-Umsatz nach Regionen in Milliarden US-Dollar und in Prozent, 2003 und 2006 Abb. 223 Nordamerika: B2B-E-Commerce-Umsatz in Milliarden USD und Anteil am weltweiten Umsatz in Prozent 2002-2006 Abb. 224 USA: Gesamthandelsumsatz in Milliarden USD und ECommerce-Anteil in Prozent 2001 Abb. 225 Asien/Pazifik: B2B-E-Commerce-Umsatz in Milliarden USD und Anteil am weltweiten Umsatz in Prozent 2002-2006 Abb. 226 Europa: B2B-E-Commerce-Umsatz in Milliarden USD und Anteil am weltweiten Umsatz in Prozent 2002-2006 Abb. 227 Westeuropa: B2B-E-Commerce-Umsätze in ausgewählten Ländern in Milliarden EUR und Anteil am Gesamtmarkt in Prozent 2003 und 2007 Abb. 228 Weltweit: Ausgaben für E-Business-Technologien in ausgewählten Ländern in Milliarden US-Dollar 2002 Abb. 229 USA: Entwicklung der Kosten durch Online-Einkauf in Unternehmen in Prozent 2003 Abb. 230 USA: Bedeutung des Internet für Kaufvorhaben in Unternehmen in Prozent 2003 Abb. 231 USA: Nutzung von Online-Marktplätzen und Internet-Auktionen in Unternehmen in Prozent 2003 Abb. 232 Nordamerika: Anteil der Online-Einkäufe von Einzelhändlern an deren Gesamteinkaufswert in Prozent 2003 Abb. 233 EU: Verbreitungsgrad ausgewählter E-Commerce-Technologien in Unternehmen in Prozent 2003 Abb. 234 EU: Computer-Nutzung und Internet-Anschlüsse in kleinen und mittleren Unternehmen in Prozent 2002-2003 Abb.235 EU: Computer- und Internet-Nutzung nach Branchen in Prozent 2003 Seite 228 228 229 229 230 230 231 232 Abb. 236 EU: Internet-Anschlüsse in kleinen und mittleren Unternehmen in Prozent 2002-2003 Abb. 237 EU: Nutzung von Internet-Anwendungen in Unternehmen in ausgewählten Ländern in Prozent 2003 Abb. 238 EU: Nutzung von Online-Anwendungen in Unternehmen in ausgewählten Ländern in Prozent 2003 Abb. 239 EU: Tatsächliche und geplante Nutzung von E-Procurement in Unternehmen nach Branchen in Prozent 2003 Abb. 240 EU: Nutzung von Vertriebskanälen für E-Procurement in ausgewählten Ländern in Prozent 2003 Abb. 241 EU: Unternehmen mit eigener Website in ausgewählten Ländern in Prozent 2003 Abb. 242 EU: Unternehmen, die Online-Shopping und -Bezahlung auf ihrer Website anbieten nach ausgewählten Ländern in Prozent 2003 Abb. 243 EU: Anteil des Online-Shopping-Umsatzes von Unternehmen am Gesamtumsatz in Prozent 2003 Abb. 244 EU: Auswirkungen von E-Business auf den Arbeitsablauf in Unternehmen in Prozent 2003 Abb. 245 Weltweit: Internet-Nutzung von Unternehmen nach Mitarbeiterzahl in ausgewählten Ländern in Prozent 2003 Abb. 246 Deutschland: Internet-Nutzung von Unternehmen nach Mitarbeiterzahl in Prozent 2001-2003 Abb. 247 Weltweit: Internet-Zugangswege in Unternehmen in ausgewählten Ländern in Prozent 2003 233 234 235 235 236 237 238 238 239 239 240 241 241 242 243 243 244 246 246 247 Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht 2004 Abbildungsverzeichnis Nr. Abbildung Abb. 248 Weltweit: Zahl der Unternehmen mit Online-Produktinformationen in Prozent 2003 Abb. 249 Weltweit: Zahl der Unternehmen mit Online-Preisinformationen und ­Geschäftsbedingungen in Prozent 2003 Abb. 250 Weltweit: E-Commerce-Aktivitäten von Unternehmen in ausgewählten Ländern in Prozent 2003 Abb. 251 Weltweit: Anteil des Online-Geschäfts am Gesamtwert des Verkaufsumsatzes bzw. Einkaufsvolumens in Prozent 2003 Abb. 252 Weltweit: Bereitstellung und Nutzung von Online-Bezahlmöglichkeiten in Unternehmen in ausgewählten Ländern in Prozent 2003 Abb. 253 Weltweit: Integration der neuen IuK-Technologien in den Geschäftsplan in Prozent der Unternehmen 2003 Abb. 254 Deutschland: Gründe für die Einführung von E-Business-Technologien und deren Erfüllungsgrad in Prozent der Unternehmen 2003 Abb. 255 Weltweit: DTI E-Business Sophistication Index 2003 Abb. 256 Deutschland: Nutzung des Internets durch mittelständische Unternehmen 2001-2003 Abb. 257 Deutschland: Anteil des Internet-Umsatzes am Gesamtumsatz bei mittelständischen Unternehmen in Prozent 2002 und 2004 Abb. 258 Deutschland: Gründe für die Einführung von E-Business in Prozent der mittelständischen Unternehmen 2003 Abb. 259 Deutschland: Gründe gegen den Einsatz von E-Business in Prozent der mittelständischen Unternehmen 2002 und 2003 Abb. 260 Deutschland: Auswirkungen von E-Business in mittelständischen Unternehmen in Prozent 2003 Abb. 261 Weltweit: Anzahl der B2B-Marktplätze nach Regionen, Februar 2004 Abb. 262 Europa: Anzahl der B2B-Marktplätze in ausgewählten Ländern, Februar 2004 Abb. 263 Deutschland: Ziele von Unternehmen bei der Beschaffung über elektronische Marktplätze nach Bewertung, Juni 2003 Abb. 264 Weltweit: Vergleichende Umsatzschätzungen für B2C ECommerce in Milliarden USD 1999-2004 Abb. 265 USA: B2C-E-Commerce-Umsatz im Einzelhandel und in der Reisebranche in Milliarden USD 2000-2005 Abb. 266 USA: B2C-E-Commerce-Umsätze in Milliarden USD und Anteil am gesamten Einzelhandelsumsatz in Prozent, 1. Quartal 2000-4. Quartal 2003 Abb. 267 USA: Zahl der Online-Shopper in Millionen und Anteil an den Internet-Nutzern in Prozent 2000-2005 Abb. 268 Westeuropa: B2C-E-Commerce-Umsätze in ausgewählten Ländern in Milliarden EUR und Anteil am Gesamtumsatz in Prozent 2003 und 2007 Abb. 269 Westeuropa: B2C-E-Commerce-Umsatz in Milliarden EUR 2002-2007 Abb. 270 Westeuropa: Online-Shopping-Umsätze und vom Internet beeinflusste ,,Offline"-Umsätze in ausgewählten Ländern in Milliarden EUR, 2002 und 2007 Abb. 271 Westeuropa: Zahl der Internet-Nutzer und Online-Käufer in Millionen 2002-2007 Abb. 272 Westeuropa: Online-Shopper in Millionen und Anteil an der Gesamtzahl der Internet-Nutzer in Prozent 2003-2008 Abb. 273 Westeuropa: Durchschnittliche Ausgaben pro Online-Shopper in EUR 2003-2008 Abb. 274 Deutschland: B2C-E-Commerce-Umsatz in Milliarden EUR 2002-2007 Seite 248 249 250 251 252 254 255 255 256 257 258 259 259 261 261 263 264 265 266 267 268 269 269 270 271 271 273 Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht 2004 Abbildungsverzeichnis Nr. Abbildung Abb. 275 Deutschland: Geplantes Kaufverhalten im Internet in Prozent der Internet-Nutzer 2002-2004 Abb. 276 Deutschland: Top 10 der meistgekauften Waren und Dienstleistungen in Prozent der Internet-Nutzer 2003 Abb. 277 Deutschland: B2C-E-Commerce-Umsätze mit ausgewählten Produkten in Prozent des Gesamtumsatzes, 1. Halbjahr 2002 und 2003 Abb. 278 Deutschland: Online-Käufer nach Altersgruppen in Prozent der Bevölkerung 2003 Abb. 279 Deutschland: Erfahrungen beim Online-Shopping in Prozent der Internet-Nutzer 2003 Abb. 280 Deutschland: Nutzung ausgewählter Zahlungssysteme beim Internet-Einkauf in Prozent der befragten Online-Shopper 2003 Abb. 281 Deutschland: Zahlungsarten beim B2C E-Commerce in Prozent 2002 Abb. 282 Weltweit: Besitzer von Internet-fähigen Mobiltelefonen in ausgewählten Ländern in Prozent der Befragten 2001-2003 Abb. 283 Weltweit: Internet-Nutzung mittels Mobiltelefon in ausgewählten Ländern in Prozent der Besitzer von Internet-fähigen Mobiltelefonen 2001-2003 Abb. 284 Weltweit: M-Commerce-Umsätze in Millionen USD und Wachstum im Vergleich zum Vorjahr in Prozent 2002-2007 Abb. 285 Weltweit: M-Commerce-Umsätze in ausgewählten Ländern in Millionen USD 2002-2007 Abb. 286 Westeuropa: M-Commerce-Umsätze in ausgewählten Ländern in Millionen EUR, 2003 und 2007 Abb. 287 Weltweit: Mobilfunknutzer, die bereit wären per Handy einzukaufen nach ausgewählten Produkten in Prozent 2003 Abb. 288 Deutschland: Bevorzugte Zahlungsarten beim mobilen Bezahlen in Prozent der Befragten 2003 Abb. 289 Kategorisierung mobiler Datendienste 2005 Abb. 290 Weltweit: Umsätze mit ausgewählten mobilen Diensten in Milliarden USD, 2003 und 2007 Abb. 291 Europa: Umsatz mit mobilen Datendiensten in Milliarden EUR 2005 Abb. 292 Deutschland: Verteilung der Mobiltelefonausgaben nach Dienstearten in Prozent 2003 Abb. 293 Deutschland: Mobiltelefonausgaben für genutzte Dienste nach Geschlecht in Prozent 2003 Abb. 294 Deutschland: Nutzungshäufigkeit ausgewählter Mobilfunkdienste in Prozent der M-Commerce-Fans 2003 Abb. 295 Deutschland: Nutzung neuer Mobilfunkdienste in Prozent der befragten M-Commerce-Fans 2003 Abb. 296 Deutschland: Durchschnittliche monatliche Mobiltelefonausgaben in Prozent der Mobilfunknutzer 2003 Abb. 297 Weltweit: Bereitschaft, für MMS-Dienste zu bezahlen nach Altersgruppen in Prozent der Befragten 2003 Abb. 298 Westeuropa: Grad der Online-Verfügbarkeit von Angeboten der Öffentlichen Hand in Prozent und Wachstum im Vergleich zum Vorjahr in Prozentpunkten, Oktober 2003 Abb. 299 Westeuropa: Grad der vollständig transaktionsfähigen Dienste der Öffentlichen Hand in Prozent und Wachstum im Vergleich zum Vorjahr in Prozentpunkten, Oktober 2003 Abb. 300 International: Ranking von ausgewählten Ländern nach dem Reifegrad ihrer E-Government-Services in Prozent 2003 Abb. 301 Übersicht der E-Government-Projektvorhaben Seite 274 274 275 275 276 278 278 281 282 283 283 284 285 286 286 287 288 288 289 290 290 291 292 297 298 300 306 Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht 2004 Abbildungsverzeichnis Nr. Abbildung Abb. 302 International: Top Ten Länder mit der höchsten Nutzung von EGovernment-Angeboten und Positionierung Deutschlands in Prozent der Bevölkerung 2003 Abb. 303 Asien/Pazifik: Nutzung von E-Government-Angeboten in ausgewählten Ländern in Prozent der Bevölkerung 2003 Abb. 304 Westeuropa: Nutzung von E-Government-Angeboten in ausgewählten Ländern in Prozent der Bevölkerung 2003 Abb. 305 International: Soziodemographie von Internet-Nutzern und EGovernment-Nutzern in Prozent der Bevölkerung 2003 Abb. 306 International: E-Government-Nutzer Kategorien in Prozent der Bevölkerung 2003 Abb. 307 International: Beurteilung der E-Government-Angebote als "unsicher" in ausgewählten Ländern in Prozent der Bevölkerung 2003 Abb. 308 Deutschland/International: Internet-Nutzung und E-GovernmentNutzung in Prozent der Bevölkerung 2002 und 2003 Abb. 309 Deutschland/International: Soziodemographie der EGovernment-Nutzer in Prozent der Bevölkerung 2003 Abb. 310 Deutschland/International: E-Government-Nutzer nach Typen in Prozent der Bevölkerung 2003 Abb. 311 International: Online-Banking-Penetrationsraten in Prozent 2000, 2005, 2010 Abb. 312 USA: Nutzer von Online-Banking in Millionen 2001-2003 Abb. 313 USA: Anteil der Online-Banking-Nutzer an der Gesamtbevölkerung (ab 18 Jahre) in Prozent 2001-2007 Abb. 314 USA: Schätzungen verschiedener Institute zur Zahl der OnlineBanking-Haushalte in Millionen 2000-2008 Abb. 315 USA: Aktivitäten von Online-Banking-Kunden in Prozent der Befragten 2003 Abb. 316 USA: Gründe für die Nutzung von Online-Banking in Prozent der Befragten 2002 Abb. 317 USA: Gründe gegen die Nutzung von Online-Banking in Prozent der Haushalte 2002 Abb. 318 Europa: Online-Banking-Nutzer in Millionen 2003 Abb. 319 Europa: Online-Banking-Penetration in Prozent der Bevölkerung und Pro-Kopf-Einkommen in US-Dollar 2002 Abb. 320 Europa: Bevorzugte Abwicklung von Bankgeschäften in ausgewählten Ländern in Prozent der Befragten 2003 Abb. 321 Europa: Online-Banking-Nutzer nach Altersgruppen in Prozent 2002-2007 Abb. 322 Europa: Im Internet gekaufte Finanzprodukte in Prozent der befragten Internet-Nutzer 2002 Abb. 323 Deutschland: Zahl der online geführten Konten nach Bankengruppen in Prozent und gesamt in Millionen 1998-2002 Abb. 324 Deutschland: Verteilung der Online-Konten nach Bankengruppen in Prozent 2002 Abb. 325 Deutschland: Tatsächliche Nutzung und Nutzungsinteresse von privatem Online-Banking in Prozent der Internet-Nutzer 20002003 Abb. 326 Deutschland: Gründe für die Nutzung von Online-Finanzdienstleistungen in Prozent der Online-Banking- und Online-BrokerageNutzer 2003 Abb. 327 Deutschland: Online-Banking-Nutzer nach Geschlecht, Alter und Schulbildung in Prozent 2003 Abb. 328 Deutschland: Nutzer von Online-Banking nach Haushaltsnettoeinkommen in Prozent 2003 Abb. 329 Deutschland: Nutzung von Online-Banking bei jugendlichen Internet-Nutzern in Prozent Mai 2003 Seite 309 310 311 311 312 313 314 314 315 321 322 322 323 324 325 325 326 327 328 329 329 331 331 334 334 335 336 336 Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht 2004 Abbildungsverzeichnis Nr. Abbildung Abb. 330 Deutschland: Sicherheit des Online-Banking aus Sicht der 14bis 24jährigen Mai 2003 Abb. 331 Deutschland: Bankkunden, die die zunehmende elektronische Abwicklung von Bankdienstleistungen für gut befinden, nach Altergruppen in Prozent 2002 Abb. 332 Deutschland: Anforderungen an Finanzdienstleister im Internet in Prozent 2003 Abb. 333 Deutschland: Tatsächliche Nutzung und Nutzungswunsch von Online-Finanzdienstleistungen in Prozent der Internet-Nutzer 2002 Abb. 334 Deutschland: Onlineangebot von Banken in Prozent 2002 Abb. 335 Deutschland: Kauf von Aktien über das Internet in Prozent der Internet-Nutzer 2003 Abb. 336 Deutschland: Online-Brokerage Kunden in Millionen 2000-2005 Abb. 337 Deutschland: Anreize für die Nutzung von Online-Banking und ­ Brokerage in Prozent 2002 Abb. 338 Deutschland: Versicherungen, bei denen eine Online-Abwicklung gewünscht wird in Prozent der Online-Nutzer 2003 Abb. 339 Weltweit: Online-Werbeumsätze in Millionen USD und Wachstum in Prozent 1999-2006 Abb. 340 Weltweit: Anteil der Online-Werbeausgaben an den Gesamtwerbeausgaben in Milliarden USD und in Prozent 1997-2006 Abb. 341 USA: Investitionen in den Online-Werbemarkt in Milliarden USD 2001-2007 Abb. 342 Westeuropa: Zahl der Online-Werbekampagnen und Bannerschaltungen in ausgewählten Ländern 2003 Abb. 343 Deutschland: Entwicklung des Online-Werbemarktes in Millionen EUR und Wachstum im Vergleich zum Vorjahr in Prozent 20012003 Abb. 344 Deutschland: Entwicklung der Online-Werbeumsätze in Millionen EUR, Januar 2002-Dezember 2003 Abb. 345 Deutschland: Veränderung im Online-Werbemarkt im Vergleich zum Vorjahresquartal nach Medium in Prozent 2003 Abb. 346 Deutschland: Werbemarktanteile nach Medium in Prozent 2003 Abb. 347 Deutschland: Brutto-Werbeausgaben im Mediensplit in Millionen EUR 2002-2003 Abb. 348 Deutschland: Zahl der Banner, Kampagnen und Werbekunden in der Online-Werbung, Januar-Dezember 2003 Abb. 349 Deutschland: Prognostiziertes Wachstum der Brutto-Werbeinvestitionen im Mediensplit im Vergleich zum Vorjahr in Prozent 2004 Abb. 350 Deutschland: Derzeitiger und geplanter Einsatz von Online-Werbeträgern nach Bereichen in Prozent der Befragten 2003 und 2004 Abb. 351 Deutschland: Eignung der Mediengattungen für ,,integrierte Kommunikation" in Prozent der Befragten 2003 Abb. 352 Deutschland: Online-Werbeinvestitionen nach beworbenen Wirtschaftsbereichen in Millionen EUR und Veränderung zum Vorjahr in Prozent 2002-2003 Abb. 353 Weltweit: Anzahl der täglichen Spam-E-Mails pro Internet-Nutzer nach Kontinenten 2003-2008 Abb. 354 USA: Kontrolle und Eindämmung von Spam-Aufkommen in Unternehmen in Prozent der befragten IT-Manager 2003 Seite 337 338 339 339 340 342 343 344 344 345 346 347 349 350 351 351 352 352 353 354 355 355 356 357 360 Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht I 1 1.1 Zusammenfassungen Management Summary Faktenbericht und Trendbericht: Standortbestimmung Deutschlands zu Beginn des Jahres 2004 1.1.1 Untersuchungsgegenstand Mit jährlichen Faktenberichten, ergänzt durch Trendberichte, analysieren TNS Infratest und das Institute for Information Economics den Entwicklungsstand der Informationswirtschaft und seiner Teilmärkte in Deutschland im weltweiten Vergleich (Benchmark-Ansatz). Dafür werden verlässliche und aktuelle Daten zur Marktentwicklung ermittelt und über mehrere Jahre (2000-2006) fortgeschrieben. Der Trendbericht ergänzt die Sekundärforschung durch eine Befragung deutscher und österreichischer Experten, um ein differenziertes und umfassendes Meinungs- und Stimmungsbild der Informationswirtschaft zu den für sie zentralen Fragen zu erhalten, die vorliegenden Thesen zur Marktentwicklung auf ihre Zukunftsfähigkeit aus der Sicht der deutschen Informationswirtschaft zu prüfen und auf neue Trends, die sich in den Ergebnissen vorliegender Untersuchungen noch nicht niedergeschlagen haben, aufmerksam zu machen. Vertiefende Analysen zu wichtigen aufgedeckten Problemen werden zusätzlich über Experten-Workshops thematisiert. Unter Informationswirtschaft werden im Einzelnen die folgenden Güter- und Arbeitsmärkte auf der Anbieter- und Anwender- beziehungsweise Nutzerseite unter Berücksichtigung ihrer Interdependenzen verstanden: · Informationstechnik und Telekommunikation (einschließlich Mobilkommunikation); · ihre technischen und infrastrukturellen Voraussetzungen; · E-Commerce einschließlich E-Government, Online-Banking und Online-Brokerage sowie Online-Werbung. INSTITUTE FOR INFORMATION ECONOMICS Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht, 4. Trendbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht II 1.1.2 Deutschlands Positionierungen im Gesamtmarkt und Ein- schätzungen durch Experten Zusammenfassend ergeben sich laut Faktenbericht für Deutschland die folgenden Platzierungen: Deutschlands Positionierungen Abb. I Spitzenwerte weltweit Penetrationsraten · Internet-Nutzung (Platz 5) · Internet-Nutzung in Unternehmen (Platz 3) · Nutzung von E-Commerce in Unternehmen (Platz 2) · Telefonanschlüsse (Platz 5) · Integration neuer IuKTechnologien in Unternehmen (Platz 4) Platz 1 in Europa Penetrationsraten · Nutzung E-Mail, Internet, LAN, WAN in Unternehmen · Unternehmen mit eigener Website · Nutzung von E-Procurement in Unternehmen · Nutzung von B2B-Marktplätzen · Anteil E-Commerce am gesamten Handel Europäischer Spitzenplatz Penetrationsraten · Internet-Nutzung (Platz 2) · Haushalte mit InternetZugang (Platz 2) · Frauen online (Platz 2) · ISDN-Kanäle (Platz 4) · Computer-Nutzung in KMU (Platz 3) Verbesserung der Positionierung Penetrationsraten · Besitz von PCs · Mobilfunksubskriptionen · Internet-Hosts · Haushalte mit BreitbandAnschluss · Nutzung von E-Government in der Bevölkerung Absolute Werte · Kosten für die InternetNutzung (Platz 2) · Internet-Nutzer nach Sprache (Platz 5) · Anzahl SSL-Server (Platz 3) · Anzahl DSL-Anschlüsse (Platz 5) · Wachstum DSLAnschlüsse (Platz 5) · Anzahl BreitbandAnschlüsse (Platz 6) Absolute Werte · IKT-Umsatz · TK-Umsatz · Anzahl Internet-Nutzer · Anzahl ISDN-Kanäle · E-Commerce-Umsatz · B2B-Umsatz · M-Commerce-Umsatz · Online-Banking-Nutzer Absolute Werte · IT-Umsatz · Wachstumsrate ISDNKanäle (Platz 3) · B2C-Umsatz (Platz 2) · B2B-Marktplätze (Platz 2) · Anzahl WLAN-Hotspots (Platz 4) · Grundgehalt IT-Berufsanfänger (Platz 2) · Anzahl KabelmodemHaushalte (Platz 4) · Anzahl OnlineWerbekampagnen (Platz 2) Absolute Werte · Abnehmender Digital Divide bei den InternetNutzern nach Geschlecht · Senkung der InternetZugangskosten · Breitband-Anschlüsse · E-Government-Angebote Deutschlands Positionierungen sind differenziert zu betrachten: Erreichte Platzierungen nach Penetrationsraten beispielsweise sind höher zu bewerten als solche nach absoluten Umsatzwerten. Status Quo: Gesamtmarkt 2003 litt die deutsche Informationswirtschaft an der landes- und weltweiten konjunkturellen Schwäche. Erst 2004 soll es zur endgültigen Trendwende kommen. Dies stellte auch der Uno-Weltgipfel zur Informationsgesellschaft fest, der erstmals 2003 Fragen der globalen Informationsgesellschaft erörterte. Der derzeitig aktuell vorliegende "Global Information Technology Report 2002-2003", der vom World Economic Forum herausgegeben wird, bestätigt, dass Deutschland vorangekommen ist: So konnte mit Platz 10 (Vorjahr Platz 17) eine beachtliche Verbesserung im IT-Länder-Ranking erreicht werden. Deutschland hat das Potenzial, zu einem der weltweit führenden IuK-Standorte zu werden. Bereits heute hängen mehr als die Hälfte der Industrieproduktion und über 80 Prozent der Exporte Deutschlands vom Einsatz moderner IuK-Systeme ab. Der Weltmarkt für Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) liegt nach drei Jahren Stagnation oder sogar Umsatzrückgängen mit einer Wachstumsrate von 1,4 Prozent für 2003 (Vorjahr: 0,7 Prozent) wieder im Aufwärtstrend. Die für 2004 prognostizierten 4,3 Prozent Wachstum zeigen, dass eine deutliche Erholung des Gesamtmarktes erwartet wird. Wie in Deutschland, so hat die Rezession weltweit und insbesondere in Europa Spuren hinterlassen. Das bedeutet, dass die deutsche IKT-Industrie im Rahmen eines innereuropäischen Vergleiches in mehrfacher Hinsicht ihre Spitzenpositionen behalten hat: INSTITUTE FOR INFORMATION ECONOMICS Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht, 4. Trendbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht III · · · Deutschland ist auch 2004 weltweit der drittgrößte Ländermarkt im Bereich IKT mit 6 Prozent Weltmarktanteil nach den USA (32 Prozent) und Japan (12 Prozent). In Westeuropa ist Deutschland 2004 Marktführer bei IKT mit einem Marktanteil von 21 Prozent und einem Umsatz von 131,4 (Vorjahr: 128,3) Milliarden Euro. Das Wachstum des Marktes lag bei 2,4 Prozent. Deutschland ist 2004 europäischer Marktführer im Bereich Telekommunikation mit 65,6 (Vorjahr: 63,6) Milliarden Euro Umsatz, was einem Wachstum von 3,7 Prozent (2003: 1,3 Prozent) gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Weltmarktanteil von Deutschland im Bereich der Telekommunikation beträgt damit 2004 rund 5,5 Prozent (Vorjahr: 5,6 Prozent). Deutschland wird im Markt für Informationstechnologie 2004 rund 65,7 (Vorjahr: 64,7) Milliarden Euro umsetzen. Das entspricht einer Steigerung von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hingegen schrumpfte der Gesamtmarkt für Informationstechnologie um 2,1 Prozent. Der Anteil Deutschlands am weltweiten Markt stieg entsprechend stark und wird 2004 bei 6,6 Prozent liegen (Vorjahr: 6,7 Prozent). Deutschland liegt damit nur noch knapp hinter Großbritannien. Die deutsche IuK-Branche gehört nach wie vor zu den größten Wirtschaftssektoren Deutschlands. Wie in anderen Regionen der Welt ging der Anteil des IKT-Umsatzes am Bruttoinlandsprodukt in Deutschland rezessionsbedingt zurück, und zwar von 6,38 Prozent auf 6,06 Prozent. Deutschland liegt somit im internationalen Vergleich unter dem westeuropäischen Durchschnitt von 6,4 Prozent. Nach den Pro-Kopf-Ausgaben für IKT rangiert Deutschland mit 1.536 Euro knapp über dem westeuropäischen Durchschnitt von 1.517 Euro. "Gerade in einem hoch entwickelten Land wie Deutschland sind die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK) der Schlüssel, um Wissen und Innovation zur Steigerung von Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung im Zeitalter einer vernetzten Welt zu nutzen" (Aktionsprogramm Informationsgesellschaft Deutschland 2006, S. 5). Deutschlands gute Position und die bereits in einigen Feldern erreichte Technologieführerschaft bei der Verbreitung und Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien ist aufrechtzuerhalten und weiter auszubauen. INSTITUTE FOR INFORMATION ECONOMICS Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht, 4. Trendbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht IV Das "Branchenbarometer": Die Einschätzung des Gesamtmarkts durch die Experten Die 109 befragten ,,Best Brains" der deutschen und österreichischen Informationswirtschaft bewerteten die Geschäftsentwicklung des Jahres 2002/2003 überwiegend skeptisch: Abb. II Die Geschäftsentwicklung wurde 2002/2003 überwiegend skeptisch betrachtet Deutschland: Geschäftsentwicklung der Informationswirtschaft aus Sicht der Experten 2002/2003 6,4% (7) 20,2% (22) 10,1% (11) 8,3% (9) 26,6% (29) Eigenes Unternehmen Eigene Branche 32,1% (35) 46,8% (51) 49,5% (54) Aufwärtstrend Gleiche Entwicklung wie Vorjahr Abschwung Absolutwerte in Klammern Keine Antwort Institute for Information Economics, 2004 An Indikatoren für das Geschäftsklima (Anzahl der Stimmen zu positiven Entwicklungen geteilt durch Anzahl der negativen Stimmen) ergaben sich damit Werte unterhalb von 1. Abb. III Die geschäftlichen Erfahrungen des Jahres 2002/2003 waren weitgehend negativ, insbesondere für die eigene Branche Branchenbarometer 2002/2003 10 ator sindiktfäh 0,67 0,14 sc 1 Ge Eigene Einrichtung Eigene Branche 0,1 Institute for Information Economics, 2004 INSTITUTE FOR INFORMATION ECONOMICS Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht, 4. Trendbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht V Das bedeutet zum Beispiel, dass auf eine Stimme, die die Entwicklung in der eigenen Einrichtung im Jahre 2002/2003 positiv einschätzte, sechs pessimistische Stimmen kamen (Barometer: Stimmen nach Ankreuzverfahren und zusätzlichen Begründungen hier gleich gewichtet zusammengenommen). Allerdings wird es nach den Einschätzungen der Experten im Jahre 2003/2004 wieder aufwärts gehen: Abb. IV Für das eigene Unternehmen und die Branche wird es 2003/2004 wieder aufwärts gehen Deutschland: Geschäftsentwicklung der Informationswirtschaft aus Sicht der Experten 2003/2004 8,3% (9) 5,5% (6) 11,9% (13) 12,8% (14) Eigenes Unternehmen 50,5% (55) Eigene Branche 44,0% (48) 29,4% (32) 37,6% (41) Aufwärtstrend Gleiche Entwicklung wie Vorjahr Abschwung Absolutwerte in Klammern Keine Antwort Institute for Information Economics, 2004 Hier lauteten die entsprechenden Indikatoren für das Geschäftsklima: Abb. V Wenn sich die Erfahrungen der Experten realisieren, wird 2004 ein Jahr der robusten Erholung ­ in der eigenen Einrichtung wie in der eigenen Branche Branchenbarometer 2003/2004 10 torakidin 3,33 2,59 ftsähcseG 1 Eigene Einrichtung Eigene Branche 0,1 Institute for Information Economics, 2004 Das bedeutet zum Beispiel, dass auf eine Stimme, die die Entwicklung in der eigenen Branche für das Jahr 2003/2004 skeptisch einschätzte, fast dreieinhalb optimistische Stimmen kamen (Barometer: Stimmen nach Ankreuzverfahren und zusätzlichen Begründungen hier gleich gewichtet zusammengenommen). INSTITUTE FOR INFORMATION ECONOMICS Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht, 4. Trendbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht VI Die befragten Experten hatten bei jeder Frage Gelegenheit, zusätzliche Kommentare abzugeben. Bildet man auch hier Indikatorenwerte, so kommt man zu ähnlichen Trendaussagen. Beziehen wir die Entwicklungen der Informationswirtschaft ab dem Jahr 2001/2002 ein, so ergeben sich für die ,,Gesamtindikatoren" (Durchschnitt aus Indikatorenwerten für Ergebnisse aus Ankreuzverfahren und zusätzlichen Begründungen) folgende Werte: Abb. VI Das Branchenbarometer zeigt nach Erfahrungs- und Erwartungswerten eindeutig nach oben Deutschland: Erwartungen und Erfahrungen in der eigenen Branche und eigenen Einrichtung aus Sicht der Experten 2001-2004 10 rotaki 2,78 ndsitf 1 häcseG 0,41 0,26 0,1 2001/2002 (Erfahrungen) Eigene Einrichtung 2002/2003 (Erfahrungen) Eigene Branche 2003/2004 (Erwartungen) Gesamt Institute for Information Economics, 2004 Demnach gilt: Einrichtungsbezogene Werte liegen höher als die branchenbezogenen, weil die Experten bei einrichtungsbezogenen Fragen glauben, ihre eigene Performance rechtfertigen zu müssen. Erwartungswerte liegen über den Erfahrungswerten, weil ,,Optimismus" eine unternehmerische Berufspflicht ist. Für 2001/2002 konnten keine Indikatoren nach Erwartungswerten gebildet werden, weil es keine Stimmen gab, die einen Abschwung voraussagten (obgleich sich erste Eintrübungen der Branchenkonjunktur gezeigt hatten). Sowohl 2001/2002 als auch 2002/2003 wurden ausgesprochen negative Erfahrungen gesammelt. Allerdings unterscheidet sich die Stimmung der Informationswirtschaft für das Jahr 2003/2004 dadurch, dass sie - und dies auch auf der branchenwirtschaftlichen Ebene - von einem ausgesprochenen kräftigen Optimismus gekennzeichnet ist. Demnach ist damit zu rechnen, dass 2003/2004 ein ,,Jahr der robusten Erholung" wird. Die Krisenentwicklungen der letzten Jahre wurden in erster Linie auf konjunkturelle Größen und nachfragebedingte Ausfälle zurückgeführt. Rationalisierung, Restrukturierung, Konsolidierung und Konzentration wurden zwar als Instrumente der kurzfristigen Krisenbewältigung eingesetzt. Auf mittlere Sicht setzen die informationswirtschaftlichen Unternehmen aber vor allem auf Innovation und Expansion in weitere Märkte. Die innovativen Strategien insbesondere der eigenen Einrichtung wurden als Erfolg versprechend angesehen. Nach den Einschätzungen der Experten wird die eigene Teilbranche insbesondere von der anspringenden Nachfrage in Anwenderbranchen und der damit verbundenen Auflösung von Investitionsstaus und Investitionsstopps profitieren. Allerdings dürften vom gesamten Öffentlichen Bereich kurzfristig kaum belebende Impulse zu erwarten sein. Bei den Verlegern von Print- und Online-Periodika ebenso wie bei den Agenturen für Online- und weitere Werbung dürfte bei allen auch hier bestehenden Besserungsanzeichen eine bedeutende Verunsicherung bestehen bleiben. INSTITUTE FOR INFORMATION ECONOMICS Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht, 4. Trendbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht VII Das "Beschäftigungsbarometer": Status Quo der Arbeitsmarktlage und Einschätzung der Beschäftigungslage durch die Experten 2003 gab es weltweit noch nicht die entscheidende Wende zur Erholung des ITArbeitsmarktes. Die ersten Quartalsergebnisse 2004 zeigen aber bereits eine Stabilisierung der Lage: die Zahl der Entlassungen geht zurück, Stellenangebote im IKTBereich nehmen wieder leicht zu. Die gesamtwirtschaftliche und auf einzelne Branchen bezogene Talsohle scheint durchschritten. In Deutschland gehört die IKT-Industrie nach wie vor zu den wichtigsten Arbeitgebergruppen, auch wenn laut BITKOM im zweiten Jahr in Folge die Zahl der IKTFachkräfte - und zwar um 3,8 Prozent auf 751.000 - zurückging. Der Fachkräftemangel im IuK-Bereich bleibt weiterhin bestehen. So ist die Green Card-Initiative bis Ende 2004 bis zum endgültigen Inkrafttreten des Zuwanderungsgesetzes verlängert worden. Die Anzahl der Arbeitsplätze liegt damit knapp über dem Niveau von 2000 (745.000). Die Analyse der Stellenausschreibungen in Print-Medien zeigt nur noch moderate Rückgänge bei ausgeschriebenen IT-Stellen. Im Internet-Bereich ist bereits eine leichte, aber stetige Zunahme bei Stellenausschreibungen seit dem Frühjahr 2003 festzustellen. Mit einer Stabilisierung des Arbeitsmarktes wird ab Mitte 2004 gerechnet, eine spürbare Belebung für 2005 erwartet. 2002/2003 verlief die Beschäftigungsentwicklung im eigenen Unternehmen nach den Einschätzungen der befragten Experten noch negativer als die allgemeine Geschäftsentwicklung: Abb. VII Negative Beschäftigtenentwicklung für 2002/2003 Deutschland: Beschäftigtenentwicklung im eigenen Unternehmen und in der eigenen Branche aus Sicht der Experten 2002/2003 9,2% (10) 18,4% (20) 11,9% (13) 0,9% (1) 17,4% (19) 32,1% (35) Eigenes Unternehmen Absolutwerte in Klammern Eigene Branche 40,4% (44) 69,8% (76) Nettozuwachs Gleiche Beschäftigtenzahl Nettorückgang Keine Antwort Institute for Information Economics, 2004 An Indikatoren für das Beschäftigungsklima (Anzahl der Stimmen zu Beschäftigungswachstum geteilt durch Anzahl der Stimmen zu Beschäftigungsrückgängen) für das Jahr 2002/2003 ergaben sich damit Werte unterhalb von 1. Das bedeutet zum Beispiel, dass auf eine Stimme zum Beschäftigungswachstum auf Branchenebene 76 Stimmen kamen, die Beschäftigungsrückgänge meldeten. INSTITUTE FOR INFORMATION ECONOMICS Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht, 4. Trendbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht VIII Abb. VIII 2002/2003 gab es auf der branchenwirtschaftlichen Ebene praktisch nur negative beschäftigungspolitische Erfahrungen Beschäftigungsentwicklung 2002/2003 10 orta 0,46 Eigene Einrichtung unter 0,01 sindiktfäh 1 sceG Eigene Branche 0,1 Institute for Information Economics, 2004 Nach den Erwartungen der Experten für 2003/2004 hellt sich die Beschäftigungslage zwar auf, aber erst in einem unzureichenden Maße: Abb. IX Eine Verbesserung der Beschäftigungslage wird für 2003/2004 erwartet Deutschland: Beschäftigtenentwicklung im eigenen Unternehmen und in der eigenen Branche 9,2% (10) aus Sicht der Experten 2003/2004 13,8% (15) 28,4% (31) 10,1% (11) 13,8% (15) Eigenes Unternehmen 21,1% (23) Eigene Branche Absolutwerte in Klammern 48,6% (53) Gleiche Beschäftigtenzahl Nettozuwachs Nettorückgang 55,1% (60) Keine Antwort Institute for Information Economics, 2004 INSTITUTE FOR INFORMATION ECONOMICS Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht, 4. Trendbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht IX Damit ergeben sich an Indikatorenwerten: Abb. X Die Stimmung auf dem Arbeitsmarkt erholt sich auf der branchenwirtschaftlichen Ebene nur langsam Beschäftigungsentwicklung 2003/2004 10 torakidins 1,55 0,43 1 schäft Eigene Einrichtung Eigene Branche Ge 0,1 Institute for Information Economics, 2004 Demnach erholt sich die Stimmung auf dem Arbeitsmarkt langsamer als die Stimmung der Branche unter rein unternehmenswirtschaftlichen Gesichtspunkten. Dies wurde von den Experten mit steigenden Arbeitsproduktivitäten, der systematischen Suche nach Kostensenkungsmöglichkeiten und einer vorsichtigen Beschäftigungspolitik begründet. Danach trauen die Unternehmen den wirtschaftlichen Aufschwungtendenzen nicht genügend, um neue Mitarbeiter einzustellen und weichen sie bei Auftragsspitzen lieber auf Werkverträge mit Freiberuflern aus. Demnach wird sich die beschäftigungspolitische Situation in 2003/2004 nur moderat verbessern. Abb. XI Nur wenn die einrichtungs- und branchenbezogenen Stimmen zusammengelegt werden, sind die Stimmen zur Beschäftigungsentwicklung ausgeglichen Trend zur Beschäftigtenentwicklung 10 ro kat 1 0,99 ndisitf häcseG 0,23 0,21 0,1 0,01 2001/2002 (Erfahrungen) Eigene Einrichtung 2002/2003 (Erfahrungen) Eigene Branche 2003/2004 (Erwartungen) Gesamt Die Erwartungen und Erfahrungen für das Jahr 2001/2002 waren ausnahmslos positiv. Institute for Information Economics, 2004 INSTITUTE FOR INFORMATION ECONOMICS Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht, 4. Trendbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht X Die Einschätzung der deutschen Informationsgesellschaft durch die Experten In ihren Antworten zur ,,Informationsgesellschaft" sahen die Experten insgesamt · · · · positive Folgen für Wissenschaft, Technik und Wirtschaft, ambivalente Folgen für den Arbeitsbereich, negative Folgen für die sozialen Beziehungen und negative Folgen für Politik, Bildung und Medien voraus. Während die Anzahl der Arbeitsplätze weiter abnehmen wird, nehmen Qualität der Arbeit und des Arbeitsumfeldes sowie die Qualifikationsanforderungen zu. Im Besonderen wird dem Mitarbeiter von morgen Flexibilität, Mobilitätsfähigkeit, Vernetzung und Netzwerkbildung sowie Schnelligkeit und selbstständiges Handeln abverlangt. Während der Divide, also die Kluft zwischen denen, die angemessen mit Informationen umgehen und kommunizieren, und denen, die das nicht können, zunimmt, kommt es zu einer Abnahme und Verarmung sozialer Beziehungen. Für den politischen Bereich werden Electronic Democracy und E-Government als Chancen gesehen. Allerdings befürchtet man, dass diese Chancen nicht angemessen wahrgenommen werden und die Qualität der Politik angesichts der sich beschleunigenden Entwicklungen abnehmen wird. Positive Entwicklungen für einen Teil und negative Entwicklungen für andere Teile der Informationsgesellschaft führen zu Polarisierungstendenzen und strukturell bedingten Konflikten. INSTITUTE FOR INFORMATION ECONOMICS Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht, 4. Trendbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht XI 1.1.3 Informationswirtschaftliche Teilbranchen und Einschätzungen durch Experten Status Quo: Infrastrukturelle Voraussetzungen und Entwicklung der Informationswirtschaft nach Teilmärkten Um im Internet zu surfen, ist der PC immer noch das häufigste Zugangsgerät. In Deutschland hat sich die IKT-Infrastruktur gut entwickelt: 30 Millionen PCs sind installiert. Das bedeutet, dass auf zehn Deutsche knapp vier Computer kommen. Im internationalen Vergleich bedeutet dies jedoch noch Nachholbedarf (USA: knapp 66 Prozent Penetrationsrate, Skandinavien zwischen 54 Prozent und 57 Prozent). Noch immer ist der klassische Festnetzanschluss die am weitesten verbreitete Verbindungsart, um mit dem PC ins Internet zu gelangen. Weltweit existierten im Dezember 2003 rund 1,21 Milliarden Telefonanschlüsse. In Deutschland gab es 2003 mit einem Wachstum von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr rund 54,5 Millionen Anschlüsse. Damit verfügt Deutschland über eine der höchsten Anschlussquoten weltweit (Penetrationsrate: 65 Prozent). 46 Prozent der Telefonhauptanschlüsse waren ISDNbasiert. Nach Zahl der ISDN-Kanäle ist Deutschland in Europa mit rund 27 Millionen Anschlüssen führend. Deutschland hat also insgesamt betrachtet gute infrastrukturelle Voraussetzungen bei den traditionellen Internet-Zugangswegen. Bei den neuen Zugangstechnologien wird die derzeitige Entwicklung durch das rasante Wachstum von DSL geprägt, die für die volumenintensiven, multimedialen Anwendungen benötigt werden. 2003 waren weltweit knapp hundert Millionen Breitbandanschlüsse verfügbar (Wachstum gegenüber Vorjahr: 62,8 Prozent). Rund 37 Prozent der weltweiten Breitbandanschlüsse arbeiten auf der Basis von Kabelmodems. Während diese Art der Breitbandtechnologie in den USA einen Anteil von 65 Prozent an allen verfügbaren Breitbandtechnologien (16 Millionen Anschlüsse über Kabelmodem) erzielt, wird das Marktpotenzial für Kabelmodems in Europa Analysten zufolge aufgrund anderer infrastruktureller Vorbedingungen lediglich auf 22 Prozent (2003: rund 4,7 Millionen Haushalte) geschätzt. Führend ist hier Großbritannien. Deutschland gehört bereits jetzt zu den führenden Breitband-Nationen der Welt: · · · Der deutsche Markt ist der fünftgrößte weltweit nach China (11,1 Millionen), Japan (10,3 Millionen), USA (9,3 Millionen) und Südkorea (6,4 Millionen). Laut Regulierungsbehörde für Telekommunikation (RegTP) waren Ende 2003 4,6 Millionen Breitband-Anschlüsse in Deutschland vorhanden. Knapp 98 Prozent davon entfielen auf DSL. Noch hatte die Deutsche Telekom hier mit 91 Prozent Marktanteil eine marktbeherrschende Stellung inne. So ist zu erklären, dass auch die Preise für DSL im weltweiten Benchmark über dem Durchschnitt liegen. Die Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, sieben Millionen Breitbandanschlüsse bis Ende 2004 zu erreichen. In Deutschland waren 2003 rund 12 von 100 Haushalten mit einem breitbandigen Anschluss versehen (USA: 26, Japan: 27). Bis 2006 soll jeder fünfte deutsche Haushalt über Breitband mit dem Internet verbunden sein, bis 2010 soll es laut Bundesregierung über 20 Millionen Breitbandanschlüsse geben. Der Anteil der privaten Internethaushalte mit Breitbandanschluss soll sich bis 2015 auf etwa 70 Prozent erhöhen. Dies hat sich auch die "Deutsche Breitbandinitiative" zum Ziel ihres Aktionsplans gesetzt. Auf Kabelmodem entfallen lediglich zwei Anschlüsse je 100 Haushalte. INSTITUTE FOR INFORMATION ECONOMICS Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht, 4. Trendbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht XII Ziel der Bundesregierung ist es zu erreichen, dass Breitband bereits bis 2005 die dominierende Zugangstechnologie wird. So sollen bis 2010 mehr als 50 Prozent der deutschen Haushalte über einen Breitbandanschluss verfügen. Zukünftig werden auch die auf Mobilität beruhenden Zugänge über UMTS, W-LAN, Satellit und Mobilfunk für anhaltendes Wachstum im Bereich der neuen alternativen Zugangswege sorgen. Neben dem Internet ist die erfolgreichste Innovation der letzten Jahre der Mobilfunk. Weltweit gibt es circa 1,3 Milliarden Mobilfunkteilnehmer. Nach Penetrationsraten liegt Westeuropa mit einer Durchdringung von 79 Mobilfunkteilnehmern auf 100 Einwohnern weit vor Nordamerika (48) und Asien (12). Die Gesamtteilnehmerzahl in deutschen Mobilfunknetzen betrug 2003 laut RegTP 64,8 Millionen und übersteigt damit bereits seit 2001 deutlich die der Festnetzanschlüsse (plus zehn Millionen). Damit wurde in der deutschen Bevölkerung eine Penetrationsrate von 78 Prozent erreicht, ein Niveau, von dem aus nur noch mit geringem Wachstum zu rechnen ist. In technischer Hinsicht verfügt Deutschland demnach über gute bis sehr gute Voraussetzungen, um sein Potenzial für E-Commerce und weitere Internet-Anwendungen auszuschöpfen. Dies wird auch vom Digital Access Index der ITU bestätigt, der eine Wertung aus vorhandener Infrastruktur, Kosten für den Internet-Zugang, Breitbandnutzung, allgemeinem Bildungsniveau des Landes sowie der Internet-NutzerPenetration bildet. Danach rangiert Deutschland auf Platz 18 von insgesamt 178 untersuchten Ländern. Die auf Mobilität beruhenden Anwendungen werden neue Marktchancen eröffnen und die Nachfrage steigern helfen. Auch die neuen Geräte mit ihren vielfältigen Funktionalitäten (z.B. integrierte Kamera, Farbdisplay) verliehen dem Markt für Mobiltelefone neue Wachstumsschübe: So wurden im Jahr 2003 in Deutschland 25,4 Millionen neue Mobiltelefone verkauft. Das entspricht einem Wachstum von rund 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zukünftige Wachstumsimpulse werden auch von UMTS, dem Mobilfunk-Standard der dritten Generation, in naher Zukunft, erwartet. Laut Zielmarken des Programms "Informationsgesellschaft Deutschland 2006" soll bereits bis Ende 2005 mehr als 50 Prozent der Netzversorgung in Deutschland über UMTS erfolgen. Noch deutlich vor UMTS in den Wachstumschancen rangieren aber die mobilen Informations- und Kommunikationstechnologien wie zum Beispiel WLAN, das lokale drahtlose Internet, sowie Bluetooth, die kabellose Vernetzung elektronischer Geräte. Die weitere Verbreitung der IuK-Technologien und die Erhöhung der Akzeptanz des Internets in der Bevölkerung hängen von der Gesetzgebung ab: es wird eine marktkonforme Gestaltung von Rechtsrahmen und Regulierung gefordert, die Sicherheit und das Vertrauen in die verfügbaren Netze und Angebote müssen gegeben sein. Die Novelle des Telekommunikationsgesetzes sowie das Elektronische Geschäftsverkehrs-Gesetz und das Signaturgesetz sind bereits in Kraft, die zweite Stufe des Urheberrechtsgesetzes steht für 2006 an, die Vereinfachung der Medienordnung ist in Vorbereitung. Durch das Signaturbündnis wurden bereits institutionen- und branchenübergreifende Kooperationen sowie ein investitionsfreundliches Klima zwischen Partnern aus Wirtschaft und Verwaltung geschaffen. In keinem anderen Land der Erde gibt es mehr Websites pro Person als in Deutschland: mit rund 85 Websites je 1000 Einwohner liegt Deutschland unangefochten in der Spitzengruppe (zum Vergleich Penetrationsrate in den USA: 60). INSTITUTE FOR INFORMATION ECONOMICS Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht, 4. Trendbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht XIII Ein wichtiger Trend zeichnet sich mit der zunehmenden Bedeutung der IT-Sicherheit für die Branche ab. Zum einen geht es um den Schutz der IT-abhängigen kritischen Infrastrukturen im eigenen Unternehmen sowie um den Inhouse-Support der Kommunikationssicherheit und die Abwehr externer Attacken. So soll auch der weltweite Gesamtmarkt, der 2002 von Datamonitor auf ein Volumen von 7,1 Milliarden Dollar geschätzt wurde, bis 2006 auf 13,5 Milliarden Dollar wachsen. Die Region Europa wird von 2.156 Milliarden Dollar um durchschnittlich jährlich 18 Prozent bis 2006 auf 4.150 Milliarden Dollar wachsen. Die Bereitschaft, in IT-Systeme zu investieren, steigt nach neuesten Befragungsergebnissen kontinuierlich. Zum anderen geht es bei der IT-Sicherheit um die Sicherheit im Internet, insbesondere bei Transaktionen im E-Commerce-Bereich, sowie um den Schutz des eigenen Landes. So schätzt die EU-Kommission die Produktivitätsverluste in Unternehmen für 2002 bereits auf 2,5 Milliarden Euro. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik wird sich zur Aufgabe machen, eine vertrauliche und manipulationssichere Nutzung von InternetAnwendungen zu schaffen und die Online-Kommunikation durch geeignete zentrale Maßnahmen absichern. Zu dem Prozess einer weitergehenden Regulierung des Internet kamen die Experten zu den folgenden Einschätzungen: Abb. XII Die Meinungen zur Regulierung des Internet sind geteilt Deutschland: Positive und negative Tendenzen zur wachsenden Regulierung des Internet aus Sicht der Experten Anbieter Anwender Öffentlicher Bereich 60,6 (20) Absolutwerte in Klammern 37,3 (22) 41,2 (7) 44,1 (26) 41,2 (7) 27,3 (9) 15,3 (9) 17,7 (3) 12,1 (4) Vor allem Chancen Keine Antwort: Öffentlicher Bereich 3,4% (2) Gesamt 1,8% (2) Vor allem Risiken Institute for Information Economics, 2004 Teils/teils Demnach kamen die Experten zu differenzierenden Antworten. Ferner neigten sie in ihren zusätzlichen Begründungen dazu, die Tendenzen zu einer weitergehenden Regulierung des Internet negativ und die autonome Internet-Entwicklung positiv zu bewerten. Damit verbunden nahmen sie zentrale Argumente der ,,Freiheitsbewegung" des Internet auf und ergänzten sie um Argumente des Wirtschaftsliberalismus. Für den politischen Bereich bedeutet dies, dass Regulierungsversuche umfassend zu begründen sind und im Zweifelsfall zugunsten der Freiheit entschieden werden sollten. INSTITUTE FOR INFORMATION ECONOMICS Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht, 4. Trendbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht XIV Die Einschätzung informationswirtschaftlicher Teilbranchen aus der Sicht der Experten Auch die Experten sahen die Informationswirtschaft wie in den Vorjahren als eine Wachstumsbranche mit einer Vielzahl kurz- und längerfristiger Innovationsmöglichkeiten. So wussten 98 von 109 Experten (88 Prozent) 2003/2004 mindestens einen Durchbruchsbereich zu nennen. Aus ihrer Sicht liefern Forschung und Entwicklung genügend Innovationsmöglichkeiten. Es kommt darauf an, was die Informationswirtschaft daraus macht und angesichts der bestehenden politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen daraus machen kann. 90 Prozent aller genannten Durchbruchsbereiche bezogen sich in den Jahren 2002/2004 auf Durchbrüche innerhalb der Informationswirtschaft. Die restlichen 10 Prozent verteilten sich vor allem auf die Bereiche Biotechnologie, Nanotechnologie, Umwelttechnik und InformatikAnwendungen. Auf die Bereiche ,,informationswirtschaftliche Produkte" entfielen 75 %. Dagegen kamen die Anwenderbranchen und -bereiche lediglich auf einen Anteil von 12 Prozent. Zur Identifizierung relativer Gewinner und Verlierer im Vergleich der Jahre 2003 und 2004 wurden an Indikatoren herangezogen: der prozentuale Anteil der Nennungen eines potenziellen FuE-Durchbruchsbereiches an allen Nennungen (2002 - 2004); die Veränderung dieser Anteile von 2002/2003 zu 2003/2004; die Differenz zwischen den an erster Stelle vorgenommenen Nennungen zu Durchbruchsbereichen und den Nennungen ,,unter ferner liefen" für die Erhebung 2003/2004. Es ergaben sich folgende Ergebnisse: Gewinner 2003/2004 Mobilkommunikation, Vernetzung - Mobilkommunikation - Vernetzung Hardware - Speicherung Software ) 2 Informationsdienste und -lösungen - Informationssuche und -erschließung - Publikationen, Elektronisches Publizieren Informationswirtschaftliche Produkte 2002 - 2004 22,7% 13,5% 6,9% 6,0% 2,2% 8,0% 17,3% 8,7% 6,4% 1) 2003/2004 21,3% 10,8% 5,9% 6,8 % 2,3% 10,9 % 20,8 % 12,3% 6,3% 2002/2003 24,1% 16,2% 7,9% 5,2% 2,0% 5,1% 13,7% 5,2% 6,5% 74,6% 76,1% 73,1 % 1) Mittelwert ­ Ergebnisse zu 2002/2003 und 2003/2004 gleich gewichtet. ­ 2) Zwar nahmen die Nennungen der Software als ,,FuE-Durchbruchsbereich" von 2001/2002 auf 2002/2003 stark zu. Aber nach den anderen ausgewählten Kriterien schnitt ,,Software" wesentlich schlechter ab. Demnach waren zwischen 21 Prozent (2003/2004) und 24 Prozent aller Nennungen (2002/2003) zu Durchbruchsbereichen auf der Basis von Forschung und Entwicklung der informationswirtschaftlichen Teilbranche ,,Mobilkommunikation, Vernetzung" zuzuordnen. Das sind 23 Prozent, wenn man die Nennungen für die Zeiträume 2003/2004 und 2002/2003 gleich gewichtet. INSTITUTE FOR INFORMATION ECONOMICS Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht, 4. Trendbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht XV Als Gewinner des Jahres 2003/2004 gegenüber der Vorperiode ergaben sich vorwiegend: · · Mobilkommunikation: Die befragten Experten bestätigen, dass sich die mobilen Anwendungen und Dienste auf dem Vormarsch befinden. Derzeit machen nicht nur die großen Provider eine technische Infrastruktur zur Mobilkommunikation verfügbar. Auch die Durchbruchsmöglichkeiten im Vernetzungsbereich werden erst durch den sich abzeichnenden Boom in der Mobilkommunikation und die Konvergenz von Festnetz- und Mobilkommunikation ermöglicht. Hardware: Dieser Bereich wurde nach skeptischen Einschätzungen in den Vorjahren wieder mit innovativen Durchbrüchen identifiziert, weil die Mobilkommunikation dringende Anforderungen an mobile Endgeräte wie Miniaturisierung und Ausbalancierung zwischen den widersprüchlichen Geboten Nutzungsfreundlichkeit und Kleinheit der Displays stellt. Hinzu kommen die Konvergenzprozesse zwischen Informationswirtschaft und audiovisuellen Medien. Elektronische Informationsdienste: Die Experten empfahlen den Verlegern, den aktuellen Herausforderungen vor allem durch Verbesserungen in den Bereichen Informationssuche, Retrieval, Informationserschließung, Suchmaschinen und · Automatische Indexierung zu begegnen. Allerdings wurde für die ,,Elektronischen Publizierer" mit ,,Open Access" auch ein ,,Gefährdungsfaktor" identifiziert. An Teilbranchen, die ihre innovationspolitische Stellung gegenüber dem Vorjahr gehalten hatten, wurden identifiziert: Gleichbleibende oder leicht abnehmende Bewertungen Internet-Dienste, IT-Sicherheit, E-Commerce - Sicherheit - Webdienste, Kommunikations- und Kooperationsdienste, Zahlungssysteme - E-Commerce Audiovisuelle Medien, Konsumentendienste - Audiovisuelle Medien - Konsumentendienste, Medienkonvergenz Informationswirtschaftliche Produkte 2002 - 2004 1) 2003/2004 2002/2003 14,5% 8,2% 5,2% 0,6% 4,7% 2,9% 1,8% 74,6% 12,2% 7,2% 4,5% 0,5 % 4,1% 1,8% 2,3% 76,1% 16,7% 9,1% 5,8% 0,6% 5,2% 3,9% 1,3% 73,1 % 1) Mittelwert ­ Ergebnisse zu 2002/2003 und 2003/2004 gleich gewichtet. · · Internet- und IT-Sicherheit: Hier dürfte es weniger um innovative Durchbrüche als darum gegangen sein, bereits vorhandene Lösungen einzusetzen. Damit verbunden waren die Fragen zu klären, wie ein ausreichendes ,,Sicherheitsbewusstsein" bei den Verantwortlichen in den Anwenderunternehmen zu fördern und ein zum Teil weiter geltender Investitionsstopp zu überwinden war. Die Sekundärforschung macht deutlich, dass Wachstumsbereiche vor allem in der Entwicklung zuverlässiger Software und ITSysteme gesehen werden (siehe unten). Audiovisuelle Medien, Medienkonvergenz, Konsumentendienste: Hier wurden die Durchbruchshoffnungen vor allem mit den aktuellen Entwicklungen in den Bereichen ,,Digitaler Rundfunk" und ,,Digitales Fernsehen" verbunden. Wenn der Enthusiasmus der befragten Experten dennoch begrenzt blieb, so lag dies daran, dass die kooperative Verflechtung zwischen Internet-Wirtschaft und Audiovisuellen Medien bislang nicht sehr weit vorangekommen ist. INSTITUTE FOR INFORMATION ECONOMICS Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht, 4. Trendbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht XVI · Im innovationspolitischen Abwind befanden sich hingegen aus Sicht der Experten weiterhin Internet-Dienste und E-Commerce. Hier hat die ,,Krise der New Economy" nachhaltige Spuren hinterlassen. Dies gilt in besonderem Maße für den einstigen Hoffnungsträger der Informationswirtschaft, E-Commerce, an den sich sowohl 2002/2003 als auch 2003/2004 nur mehr ein Experte ,,erinnern" konnte. Aus den Benotungen der Experten zu den Expansionschancen informationswirtschaftlicher Dienste, Angebote und Produkte ergibt sich das folgende Ranking: Rang Expansionsbereich 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. Breitband-Internet-Zugang (z.B. DSL) Sicherheit und Vertrauen im Internet (z.B. Elektronische Signaturen) Mobilkommunikation: Anwendungen (z. B. Bluetooth, WLAN) Kommunikation zwischen Unternehmen E-Commerce E-Business: Einsatz vom Internet in Unternehmen E-Government (Behördendienstleistungen im Internet) Mobilkommunikation (iMode, UMTS) Elektronisches Bezahlen Internet-Zugang allgemein E-Learning Internet-Telefonie (VoIP) M-Commerce Digitaler Rundfunk ­ Interaktives Fernsehen T-Commerce Alle Antworten im Mittelwert ,,Schulnoten" 1,89 2,07 2,14 2,18 2,21 2,30 2,32 2,41 2,47 2,47 2,83 3,03 3,11 3,29 3,33 2,52 Danach haben sich die Aussichten neuer informationswirtschaftlicher Dienste insgesamt gesehen gegenüber dem Vorjahr von 2,61 auf 2,52 leicht verbessert. Diese Stimmungsaufhellung gilt auch für alle Produkt- und Servicebereiche, für die direkte Vergleichsmöglichkeiten bestehen (Mobilkommunikation, E-Commerce, E-Government und E-Learning). Als Gewinner sind nach den vorgenommenen Einschätzungen in dieser Reihenfolge zu ordnen: 1. Informations- und Kommunikationstechnik 2. Mobile Informations- und Kommunikationsanwendungen vorwiegend auf der Basis von UMTS, WLAN und Bluetooth 3. Sicherheit und Vertrauen im Internet, hier als verallgemeinerungsfähig und damit auch als Indikator für IT-Sicherheit und Sicherheit in Netzen gewertet, und 4. E-Government. Die befragten Experten bestätigen somit auch die von der Sekundärforschung dargestellten Wachstumsbereiche der Informationswirtschaft. Die Frage an die Experten nach der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Informationswirtschaft im Bereich der IT- und Internet-Sicherheit führte zu ambivalenten Ergebnissen. Die prozentualen Anteile der Nennungen zu viel versprechenden Sicherheitsprodukten, Sicherheitsdienstleistungen und Investitionsmöglichkeiten lassen sich zusammenzählen, weil die Ergebnisse sehr weitgehend vergleichbar sind: INSTITUTE FOR INFORMATION ECONOMICS Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht, 4. Trendbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht XVII Viel versprechende Produkte, Dienste und Investitionsmöglichkeiten der ,,Sicherheitsindustrie" I. Funktion ,,Abwehr externer Attacken auf die eigenen informationstechnischen Systeme 1. Virenscanner, Intrusion detection 2. Firewalls 3. Anti-Spam-Programme II. Funktion "Sicherstellung der InhouseEffizienz, Kommunikation und -sicherheit" 4. Standards, Konzepte, Systeme, Anwendungen, Lösungen, Anpassung an rechtliche Vorgaben 5. Consulting, Schulung, Support 6. Netz- und Serversicherheit III. Funktion ,,Transaktionssicherheit und Vertrauen insbesondere im Internet" 7. Digitale Signatur, Authentifizierung, Verschlüsselung, Bezahlung, sichere Transaktionen 8. Transaktionen, E-Commerce 9. Schutz von Datenbanken und Dokumenten ­ Urheberrechtslösungen IV. Weitere Funktionen 10. Branchenlösungen und -anwendungen 11. Outsourcing intern und extern 12. Weitere Sicherheitsprodukte Anteil an allen Nennungen in Prozent 96 50 27 19 80 36 24 19 65 55 7 3 31 13 6 12 Demnach werden die prioritären Herausforderungen der kommenden Jahre (und die damit verbunden besondere Geschäftsaussichten für die Anbieterseite) die Abwehr externer Attacken auf die eigenen informationstechnischen Systeme sowie die Schaffung von mehr Transaktionssicherheit und Vertrauen im Internet sein. Gleichwohl kommt der Funktion ,,Sicherstellung der Inhouse-Effizienz, -kommunikation und -sicherheit" weiterhin eine hohe Bedeutung zu. Somit wurden die Ergebnisse der Sekundärforschung auch für diesen Bereich durch die Experten bestätigt. Die relativen Verlierer im Rahmen der Informationswirtschaft sind aus Sicht der Experten gegenüber dem Vorjahr: 1. Transaktionsdienste, insbesondere M-Commerce und T-Commerce 2. Digitaler Rundfunk, interaktives Fernsehen 3. E-Learning 4. Inhalte, Entertainment und Konsumentendienste. INSTITUTE FOR INFORMATION ECONOMICS Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht, 4. Trendbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht XVIII Zu den Expansionschancen nach Anwenderbranchen ergab sich aus Sicht der Experten das folgende Ranking nach Schulnoten: Abb. XIII Das Ranking der expansionsstärksten Bereiche Deutschland: Expansionschancen nach Anwenderbranchen aus Sicht der Experten 2003/2004 E-Government Audiovisuelle Medien Gesundheit Banken, Finanzen Verkehr Mittelwert Bildung Automobilindustrie Umwelt Verlage Werbeagenturen 2,21 2,44 2,45 2,55 2,55 2,63 2,65 2,8 2,87 2,91 2,93 Bewertung nach Schulnoten: 1 = Höchste Wertung Institute for Information Economics, 2004 Danach bewerteten die Experten die bestehenden Expansionschancen nach Anwenderbranchen insgesamt gesehen mit 2,63 oder 3+. Dieses Ergebnis stellt auch gegenüber dem vergangenen Jahr eine Stimmungsverschlechterung dar, obgleich die Informationswirtschaft bereits damals auf eine Auflösung des Investitionsstaus bei ihren Kunden hoffte. Seinerzeit wurde eine Durchschnittsnote von 2,49 oder ,,2 bis 3" erzielt. Diese Ergebnisse lassen vermuten, dass sich die skeptisch stimmenden Erfahrungen der informationswirtschaftlichen Anbieter in wichtigen Anwenderbranchen stabilisierten und nicht mehr nur als eine nur kurzfristige Eintrübung gesehen wurden. Darüber hinaus ist zu fragen, ob es neben den mehrfach erörterten Kooperationsproblemen zwischen Anbietern und Anwendern zusätzliche strukturelle Gründe gibt, die die Geschäftsmöglichkeiten der Informationswirtschaft in zentralen Anwenderbranchen begrenzen. Bei dem seit Jahren bewährten Klassifikationsschema der wichtigsten informationswirtschaftlichen Anwenderbranchen fällt auf, dass es sich in den meisten Fällen um öffentliche oder semi-öffentliche bzw. um Branchen mit hohem Regulierungsgrad handelt. Dies kann wie beispielsweise im Gesundheitswesen dazu führen, dass bestehende Wachstums- und Kooperationschancen nicht ausgeschöpft werden. INSTITUTE FOR INFORMATION ECONOMICS Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht, 4. Trendbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht XIX 1.1.4 Das Internet als Massenmedium: Zunehmende Verbreitung, Chancengleichheit, Bildung und Qualifizierung Status-Quo: Die Verbreitung des Internets Laut ITU hat die Zahl der weltweiten Internet-Nutzer 2003 die 650 Millionen-Marke überschritten. Somit sind mehr als 10% der Weltbevölkerung online. Die Europäer stellen absolut gesehen mit 28 Prozent weltweit den stärksten Anteil an allen Internet-Nutzern vor Nordamerika mit 26 Prozent und Asien/Pazifik mit 25 Prozent. Alle drei Weltregionen liegen Kopf an Kopf. Bezogen auf die Internet-Penetration in der Bevölkerung dominiert weiterhin Nordamerika mit einer Internet-Nutzer-Penetration von 67 Prozent vor Westeuropa mit 38 Prozent und Osteuropa mit 7 Prozent. Nach rasanten Wachstumsschüben verlangsamt sich die Zunahme der Internet-Nutzer in den USA und Westeuropa. Aber diese Weltregionen befinden sich bereits auf einem sehr hohen Niveau. Hohe Wachstumsraten sind vor allem für die asiatisch-pazifische Region sowie die osteuropäischen Länder zu erwarten. Innerhalb Westeuropas führt Deutschland mit 45,3 Millionen Internet-Nutzern absolut gesehen vor Großbritannien (35,1 Millionen). Nach Penetrationsraten rangiert Deutschland 2003 wenn auch erst nach Skandinavien und Großbritannien mit knapp mehr als 50 Prozent deutlich über dem westeuropäischen Durchschnitt von derzeit 40 Prozent. Für 2004 gilt, dass mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahren online ist. Mittlerweile schwankt die Penetrationsrate in Deutschland nach allerneuesten Ergebnissen zwischen 54 Prozent (TNS EMNID, Mai 2004) und 57 Prozent (Forschungsgruppe Wahlen, 1. Quartal 2004). Während in Deutschland Ende 2002 die Internet-Nutzung nur mehr geringe Zuwachsraten zu verzeichnen hatte, konnte 2003 TNS Emnid zufolge wiederum ein deutliches Wachstum von 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erreicht werden. Die weitere Erhöhung der Penetrationsraten hängt nicht nur von den Zugangsgeräten, sondern auch von den Internet-Zugangskosten ab. Ende 2002 wurden für zwanzig Stunden Internet-Nutzung tagsüber und abends in Deutschland 29,43 Dollar verlangt. Damit gehört Deutschland aufgrund der konsequent verfolgten Deregulierung nach Frankreich mit 29,15 Dollar zu den Ländern mit den günstigsten Internet-Zugangskosten und liegt weit unter dem OECD-Durchschnitt von 44,01 Dollar. Die ehemals bestehende Markteintrittsbarriere konnte durch diese Kostensenkung (keine Abrechnung mehr im Minutentakt) erheblich gesenkt werden. Diese Entwicklung bestätigt auch EITO: 50 Prozent der deutschen Haushalte hatten 2003 Zugang zum Internet (nach 43 Prozent im Jahr 2002). Damit liegt Deutschland um 6 Prozent über der durchschnittlichen europäischen Haushaltspenetration. Deutschland schneidet auch bei den Preisen für Mobilfunk und Festnetz im internationalen Vergleich gut ab. Mittlerweile ist das Internet in Deutschland in fast allen Bevölkerungsgruppen zum Massenmedium geworden. In manchen Altersgruppen ist nur mehr eine kleine Minderheit offline, so dass wir uns in diesem Bereich einer Sättigungsgrenze nähern. Das gegenwärtige Nutzerpotenzial in Deutschland wird auf knapp 55 - 60 Prozent der Gesamtbevölkerung bzw. 90 Prozent der ,,Altersgruppe 14 - 65 Jahre" geschätzt. Die Bundesregierung strebt in ihrem Programm "Informationsgesellschaft Deutschland 2006" für 2005 eine Penetrationsrate von 75 Prozent in der deutschen Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren an. INSTITUTE FOR INFORMATION ECONOMICS Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht, 4. Trendbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht XX Während der Schwerpunkt im Internet-Bereich in den letzten Jahren auf dem Zugang (,,Internet für alle") lag, geht es jetzt vor allem um gleichberechtigte Teilhabe sowie um eine qualifizierte Nutzung und den optimalen Einsatz der neuen Technologien. Es ist sicher, dass die Offliner in Zukunft immer stärker ausgegrenzt sein werden, wenn nicht die noch bestehenden soziodemographischen und regionalen "Digital Divides" abgebaut werden. Die regionale Spaltung zwischen den alten und neuen Bundesländern ist zwar geringer geworden, sie besteht jedoch nach wie vor. In jedem zweiten Bundesland entspricht der Anteil der Onliner bereits dem durchschnittlichen bundesdeutschen Penetrationsgrad von rund 50 Prozent (Stand: Mai 2003). In den neuen Bundesländern ist dieser Durchschnitt noch nicht erreicht. Zur Soziodemographie der deutschen Internet-Nutzer ergaben sich folgende aktualisierte Forschungsergebnisse: Geschlecht: 2003 wird das Internet immer noch von weniger Frauen (45 Prozent aller Frauen) als von Männern (63 Prozent aller Männer) genutzt. Anzustreben ist die gleiche und gleichwertige Internetbeteiligung beider Geschlechter. Alter: Mit weiterer Etablierung des Internets nähert sich das soziodemografische Profil der Internet-Nutzer dem der Bevölkerung. So stieg das Durchschnittsalter der Internet-Nutzer im Jahre 2003 auf 37,7 Jahre (Vorjahr: 36,6 Jahre - Soll: 46,9 Jahre). Dabei gab es in einzelnen Altersgruppen folgende Entwicklungen: · · · 60 Prozent in der Altersgruppe ,,6 ­ 13 Jahre" waren 2003 online, das sind 62 Prozent aller Mädchen und 58 Prozent aller Jungen. Zum ersten Mal gibt es im Internet in dieser Altersgruppe mehr weibliche als männliche Nutzer. 81 Prozent aller zur Altersgruppe ,,14 - 19 Jahre" gehörenden waren 2003 InternetNutzer. Hier konnte im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum von 31 Prozent erzielt werden. Erst 7 Prozent der über 60-jährigen (,,Silver Surfer") waren 2003 Internet-Nutzer. Allerdings ist diese Nutzergruppe von 2002 bis 2003 um 79 Prozent gewachsen. Beruf: Die Berufstätigkeit ist unmittelbar mit der Internet-Nutzung verknüpft. An vielen Arbeitsplätzen ist das Internet ein Muss. Wer mit diesem Medium am Arbeitsplatz bereits Kontakt hat, nutzt es oft auch privat. Aber auch der umgekehrte Zusammenhang gilt: wer privat ins Netz geht, findet Wege, seine Fähigkeiten beruflich zu nutzen. Einkommen: Mit steigendem Haushaltseinkommen nimmt der Anteil der das Internet nutzenden Haushalte zu. Einkommensschwache Gruppen sind also nach wie vor im Internet unterrepräsentiert. Die Forderung "Internet für alle" bleibt weiterhin bestehen. Neben der weiteren Förderung der Internet-Verbreitung geht es aber in Zukunft Chancengleichheit. Dies bedeutet, dass für alle gesellschaftlichen Gruppen der uneingeschränkte und barrierefreie Zugang zum Internet gewährleistet sein muss, was eine entsprechende Qualifizierung der Nutzer voraussetzt. Bildung: Dank der Initiative "Schulen ans Netz" sind knapp 84 Prozent aller Schüler online. Gleichwohl gilt immer noch: höhere Bildung bedeutet mehr Internet-Nutzung. So sind Personen mit Volks- oder Hauptschulabschluss erst zu einem Fünftel im Internet. INSTITUTE FOR INFORMATION ECONOMICS Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht, 4. Trendbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht XXI Qualifizierung ist für die weitere Entwicklung der Informationswirtschaft aus Sicht der Experten unverzichtbar Der Umgang mit Wissen ist zu einer unverzichtbaren Kernkompetenz der in der Informationswirtschaft Beschäftigten und aller in der Informationsgesellschaft lebenden Menschen geworden. Alle Ebenen der Aus-, Fort- und Weiterbildung sind gefordert, umfassende Informationskompetenz zu vermitteln. Auch ein Drittel der befragten Experten sehen diesen Qualifizierungsbedarf. 73 Prozent der Experten erklärten allerdings, dass die Mitarbeiter ihrer Einrichtung über eine ausreichende Informations- bzw. Medienkompetenz verfügten. 64 Prozent hoben hervor, dass dies auch für frisch rekrutierte Mitarbeiter gelte. Aus Sicht der Experten besteht die "Medienkompetenz" vor allem aus drei Bausteinen: · · · technische Medienkompetenz (nach 31 Prozent aller Begründungen), darunter infrastrukturelle Kenntnisse sowie Handwerkszeuge und Tools, inhaltliche Medienkompetenz unter Einbeziehung von Verständnis und kritische Bewertung der Inhalte der von den Medien gelieferten Daten (19 Prozent) und strategische Medienkompetenz (11 Prozent), das bedeutet zum Beispiel Gesamtzusammenhänge und deren Relevanz für übergeordnete Gesichtspunkte erkennen sowie die anspruchsvolle Weiterverarbeitung von Informationen bis zu Entscheidungsvorlagen. Auf die Frage nach den besten Trägern für Medienkompetenz erklärten die Experten in ihren zusätzlichen Kommentaren, dass dies von sekundärer Bedeutung sei. Auch ergab sich aus ihren Begründungen eine nahezu universale Übereinstimmung, nach der Medienkompetenz für jeden Menschen in Deutschland ebenso wie die anderen Kulturtechniken von grundlegender Bedeutung für den beruflichen Erfolg und die Meisterung des eigenen Lebens sei. Das bedeutet, dass der politische Bereich bei geeigneten Maßnahmen zur Vermittlung von Medienkompetenz die Informationswirtschaft und sehr wahrscheinlich die gesamte Wirtschaft hinter sich weiß. Dennoch kommen Eltern und der Schule eine gewisse Priorität unter den Vermittlern von Medienkompetenz zu, weil über sie eine frühestmögliche Vermittlung der erforderlichen Fähigkeiten erfolgen kann. Die Gesamtbewertung des deutschen Qualifikationssystems für die Informationswirtschaft blieb im Vergleich zu den Vorjahren praktisch konstant (Veränderung des Wertes von 1,59 im Jahre 2002/2003 auf 1,58 im Jahre 2003/2004). Damit kamen in beiden Jahren auf eine negative Beurteilung gut eineinhalb positive Bewertungen. Die ,,unternehmensinternen Qualifizierungsmaßnahmen" wurden gleichfalls nahezu konstant (Veränderung des Indikatorenwerten von 2,74 auf 2,71) und dazu ausgesprochen positiv bewertet Aber während der ,,Effizienzwert" der öffentlichen Bildungseinrichtungen von 1,76 auf 1,33 sank, stieg der ,,Effizienzwert" für die Politik von 0,27 auf 0,71. Erstmalig wurden die Experten gebeten, die ,,Effizienz" privater Bildungseinrichtungen zu bewerten. Diese kamen auf Anhieb auf den sehr positiven Wert von 2,85. INSTITUTE FOR INFORMATION ECONOMICS Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht, 4. Trendbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht XXII Bereiche 1) Sektorspezifische Nennungen (Unternehmensintern, Bildungseinrichtungen und Politik gleich gewichtet) Unternehmensintern ­ insgesamt Rekrutierung, Mitarbeiterauswahl Eigene Aus- und Weiterbildung Einbeziehung von E-Learning Bestandspflege der Mitarbeiter Weitere Maßnahmen zu ,,Unternehmensintern" Alle Nennungen zu Unternehmensintern Schulen, Berufsschulen, Hochschulen insgesamt Strukturelle Reformen Neue Ausbildungsordnungen/-berufe Neue Curricula/Studiengänge Verbesserte Zusammenarbeit Bildungseinrichtungen/Wirtschaft Weitere Maßnahmen zu Schulen, Berufsschulen, Hochschulen Alle Nennungen zu Schulen, Berufsschulen, Hochschulen Private Bildungsanbieter Politik ­ insgesamt Reform der Bundesanstalt für Arbeit Förderung Selbstständigkeit, Arbeitsaufnahme Weitere Hartz-Gesetzgebung, Agenda 2010 Flexibilisierung des Arbeitsmarktes Unterstützung von Qualifizierungsmaßnahmen (z. B. Steuererleichterungen) Weitere Maßnahmen zur Politik Alle Nennungen zur Politik 2003/2004 1,58 2002/2003 1,59 4,10 5,56 2,94 1,89 1,39 4,00 2,71 0,60 0,65 2,71 2,29 1,30 6,00 1,33 2,85 0,33 0,43 1,22 0,83 2,00 0,71 2,56 4,69 1,65 2,00 1,50 2,74 0,56 4,50 5,30 0,68 0,14 1,76 0,32 0,32 0,15 0,31 0,27 1) Zu den Ergebnissen zum ,,Qualifikationserwerb" wurden ,,Effizienzindikatoren" wie folgt gebildet: Anzahl der Experten, die für einen bestimmten Maßnahmenbereich eine Verbesserung sahen (geteilt durch) Anzahl der Experten, die sich für die Beurteilung ,,Verschlechterung" entschieden. Innerhalb der unternehmensinternen Bildungsmaßnahmen wurden Maßnahmenbereiche ,,Rekrutierung, Mitarbeiterauswahl" und ,,eigene Ausdie und Weiterbildung" besonders positiv bewertet. Vergleichsweise geringere wenngleich ebenfalls positive Werte wurden den Bereichen ,,Einbeziehung von E-Learning" und ,,Bestandspflege der Mitarbeiter" gegeben. Bei den öffentlichen Bildungseinrichtungen wurden ,,Neue Ausbildungsordnungen/-berufe" und ,,Neue Curricula/Studienordnungen" sehr positiv gesehen. Erstmalig kam der Maßnahmenbereich ,,Verbesserte Zusammenarbeit Bildungseinrichtungen / Wirtschaft" mit 1,30 zu einem positiven Wert. Die ,,strukturellen Reformen" wurden allerdings angesichts eines Wertes von 0,65 weiterhin negativ bewertet. Soweit es dazu in den letzten Jahren überhaupt gekommen ist, dürfte es sich dabei mehr um Anpassungsprozesse schwieriger Haushaltsbedingungen um Reformen mit Ziel einer die als an dem gewordene höheren qualifikationspolitischen Effizienz gehandelt haben. Zwar stiegen die Sympathiewerte für den politischen Bereich im Berichtszeitraum um mehr als das Doppelte. Eine Polarisierung der Einschätzung zwischen Informationswirtschaft und Politik besteht aber nach wie vor. INSTITUTE FOR INFORMATION ECONOMICS Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht, 4. Trendbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht XXIII Auf eine Frage zum Spannungsfeld zwischen ,,Internationalisierung und Qualifizierung" in den Unternehmen ergab sich das folgende Ranking an Internationalisierungsanforderungen: Rang Bereich 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. Sprachkenntnisse Englisch Fähigkeiten, sich rasch in neuen Arbeitsbereichen zurechtzufinden Weitere relevante Größen Mobilitätsbereitschaft, generell Richtige Partner im Ausland zu finden Berufliche Erfahrungen im Ausland Sprachkenntnisse, die über Deutsch und Englisch hinausgehen Aus- und Weiterbildung im Ausland Outsourcing betrieblicher Funktionen Mobilitätsbereitschaft, Ausland Multinationale Belegschaft Outsourcing von Unternehmens- und strategischen Funktionen Durchschnittliche Bewertung aller Problemgrößen Einbeziehung weiterer Ergebnisse unterscheiden Unter sich ,,Schulnoten" 1,36 1,52 1,75 2,41 2,88 3,15 3,24 3,42 3,47 3,59 3,61 4,47 2,98 Unternehmen mit unterschiedlicher Einbindung in die internationalen Märkte vor allem wie folgt: Für Unternehmen, Unternehmensbereiche usw., die sich weitgehend dem Binnenmarkt zugewandt haben, sind gleichwohl bestimmte Anforderungen aus dem Globalisierungsprozess wichtig. Das sind insbesondere ,,Sprachkenntnisse Englisch" sowie die ,,Fähigkeit, sich rasch in neuen Arbeitsbereichen zurechtzufinden". Auf Unternehmen mit einem mittleren Internationalisierungsgrad kommen weitere Anforderungen hinzu, beispielsweise ,,Sprachkenntnisse, die über Deutsch und Englisch" hinausgehen sowie das ,,Finden der richtigen Partner im Ausland" etwa für den Vertrieb. Unternehmen mit einem hohen Internationalisierungsgrad zeichnen sich durch eine multinationale Belegschaft aus bzw. durch Mitarbeiter, die sich im Ausland aus- und weitergebildet haben und/oder berufliche Erfahrungen im Ausland sammeln konnten. Das sind Anforderungen, die in vielen Fällen nur für diese Unternehmungen gelten. INSTITUTE FOR INFORMATION ECONOMICS Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht, 4. Trendbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht XXIV 1.1.5 E-Commerce, E-Business, E-Government Status Quo: E-Commerce und E-Business ­ Bestehender Handlungsbedarf Deutschland ist der mit Abstand bedeutendste E-Commerce-Markt in Europa. Das Internet ist bereits heute ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Deutschland verfügt über gute Aussichten, seine Marktführerschaft im E-Commerce-Bereich in Europa zu verbessern. Ziel der Bundesregierung ist, dass bis 2008 40 Prozent der KMU Internet-Nutzer sind. E-Commerce: · · · Nach Global Industry Analysts wird der weltweite Umsatz mit E-Commerce auf 1,7 Billionen USD geschätzt. Bereits jetzt ist Deutschland vor Großbritannien europäischer Marktführer im E-Commerce. Innerhalb Westeuropas hat Deutschland diesen Analysten zufolge im Jahr 2002 einen E-Commerce-Umsatz von 84,8 Milliarden Euro erzielt und liegt damit vor Großbritannien mit 71,4 Milliarden Euro und Frankreich mit 21,0 Milliarden Euro. EITO zufolge hat Deutschland mit einem Marktanteil von knapp 30 Prozent derzeit mit Abstand den größten B2B-Markt in Europa, gefolgt von Großbritannien mit 16 Prozent und Frankreich mit 14 Prozent. E-Business. Im E-Business soll bei den kleinen und mittleren Unternehmen bis 2008 ein deutliches Wachstum der Nutzung von 40 Prozent erreicht werden. Deutschland hat sich in diesem zunehmend wichtiger werdenden Bereich international gute Spitzenpositionen erarbeitet: · · · · · · · · · 98 Prozent aller Unternehmen in Deutschland verfügen über Internet-Zugänge (Department of Trade and Industry, 2003). Über die Hälfte der Beschäftigten arbeitet regelmäßig am PC. 97 Prozent aller mittelständischen Unternehmen sind in Deutschland-Online (TechConsult 2003). Für KMUs bedeutet das Internet eine Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Mehr als drei Viertel (78 Prozent) aller deutschen Unternehmen haben eine eigene Website. Hier rangiert Deutschland noch vor Großbritannien (70 Prozent) und ist damit in Europa führend (e-Business Market Watch, 2003). 30 Prozent der deutschen Unternehmen nutzen das Internet zur Begleichung von Rechnungen. Allerdings bieten erst 16 Prozent eine solche Möglichkeit auf der eigenen Website an. 63 Prozent der deutschen Unternehmen bieten Produktinformationen online an (Department of Trade and Industry, 2003), 46 Prozent Online-Bestellmöglichkeiten. Die Hälfte aller deutschen Online-Shopping-Websites setzt sichere SSL-Server ein. Im EU-Vergleich ist Deutschland nach infrastrukturellen Voraussetzungen zum EBusiness führend: 95 Prozent der kleinen und mittelgroßen Unternehmen (gewichtet nach Mitarbeitern) arbeiten mit PCs. 93 Prozent verfügen über einen InternetAnschluss (e-Business Market Watch, 2003). In keinem anderen europäischen Land nutzen die Unternehmungen InternetAnwendungen wie E-Mail, Internet, Intranet, LAN, WAN so intensiv wie in Deutschland (e-Business Market Watch, 2003). In Europa verfügt Deutschland 2003 nach Großbritannien über die meisten B2BMarktplätze (121). Das britische Department of Trade and Industry hat einen Länderindex für den erreichten Stand im E-Business entwickelt. Danach wurde Deutschland auf einer Skala von 0 bis 1 der Wert 0,51 zugeordnet. Damit nimmt der deutsche E-Business nach Irland (0,53) sowie Kanada und USA (jeweils 0,52) den vierten Platz ein. INSTITUTE FOR INFORMATION ECONOMICS Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht, 4. Trendbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht XXV Im E-Business spielen vor allem die KMUs als zukünftiger Wachstumsmotor für die weitere Entwicklung der Informationswirtschaft eine besondere Rolle. Die Expertenbefragung zur informationswirtschaftlichen Bedeutung kleiner und mittlerer Unternehmen führte zu den folgenden Ergebnisverteilungen: Abb. XIV KMUs sind Wachstumstreiber der Zukunft Deutschland: Zukünftige informationswirtschaftliche Bedeutung kleiner und mittlerer Unternehmen aus Sicht der Experten 2003/2004 KMU Wachstumsmotor in Zukunft 12,8% (14) KMU durch Großunternehmen bedroht 17,4% (19) Absolutwerte in Klammern 45,9% (50) 22,0% (24) 65,1% (71) 36,7% (40) Richtig Falsch Institute for Information Economics, 2004 Keine Antwort Die wichtige Rolle der KMUs für die künftige informationswirtschaftliche Entwicklung wurde von den Experten bestätigt. Dagegen fielen die Ergebnisse zu einer möglichen Eliminierung mittelständischer Unternehmen im Zuge von Konsolidierungsprozessen ambivalenter aus. Benachteiligungen der KMUs im Wettbewerb wurden aufgrund einer zu geringen Eigenkapitalbasis sowie größerer Finanzierungsprobleme denn je (nach Basel II) gesehen. Hinzukommen Diskriminierungen im Marktprozess, beispielsweise weil sich im Verkaufsbereich die Kunden vorzugsweise an eingeführten Marken orientieren und sich im Einkaufsbereich der Vertrieb lieber um einen großen Abschluss mit einem Großunternehmen bemüht als viele kleine Kunden nacheinander aufzusuchen. Während bei den befragten Experten E-Commerce nicht mehr im Focus stand, werden in der Literatur weiterhin Barrieren und damit Bereiche für spezifischen Handlungsbedarf vor allem im E-Business für Unternehmen gesehen: · · · · · fehlende Eignung der Produkte für den Vertrieb über elektronische Medien; Zweifel an der Wirtschaftlichkeit unter anderem wegen hoher Einführungskosten; Mangel an Ressourcen und Know-how generell sowie Mangel an geeigneten beruflichen Qualifikationen bei den Mitarbeitern sowie unzureichende Rechtssicherheit für den Handel über das Internet; dazu Benachteiligungen der KMUs aufgrund zu geringer Eigenkapitalbasis und bestehender Finanzierungsprobleme. INSTITUTE FOR INFORMATION ECONOMICS Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht, 4. Trendbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht XXVI Die notwendigen Maßnahmen sollten sich konzentrieren auf: · · · · · · Förderung innovativer elektronischer Geschäftsprozesse und Einsatz bzw. Entwicklung höherer Ausbaustufen des E-Business; Beratung und Schulung, insbesondere für KMUs; Sensibilisierung der KMUs für das Wissensmanagement wie es mit dem Leitvorhaben WissensMedia der Bundesregierung geplant ist; weitere Entwicklung der Inhouse-Sicherheitsinfrastruktur, auch für den Mittelstand; Rechts- und IT-Sicherheit beim Einsatz des Internet, insbesondere Datenschutz; Schutz vor Spamming, dem ungewollten Zusenden von Werbung. Status Quo und Handlungsbedarf: B2C E-Commerce, M-Commerce, OnlineShopping und Online-Banking Der B2C-Sektor macht lediglich einen Anteil von 5 Prozent des weltweiten E-CommerceVolumens aus. An diesem Verhältnis wird sich in Zukunft wenig ändern. Zu unterscheiden sind im B2C-Sektor die Bereiche des eigentlichen Online-Einzelhandels sowie der Internet-basierte Umsatz über die Vermittlung von Reisedienstleistungen. Auch sind neue Bereiche wie Nahrungsmittel und Getränke hinzugekommen. Die Angebote werden hauptsächlich genutzt, weil es viele Wahlmöglichkeiten gibt und eine sehr weitgehende Preistransparenz besteht. In den USA wurden 2003 87 Milliarden US-Dollar Umsatz erzielt. Auf Urlaubs- und Reisedienstleistungen entfielen rund 37 Prozent. Durchschnittlich wurden pro InternetNutzer 930 Dollar im Internet umgesetzt. Im B2C-Bereich, also dem Handel zwischen Unternehmen und Endverbrauchern, entwickelten sich die Deutschen zum Teil zu Trendsettern: · · · · · In Westeuropa wurden laut EITO 2003 63,1 Milliarden Euro umgesetzt. Die umsatzstärksten Länder Westeuropas sind mit einem Marktanteil von jeweils rund einem Viertel Großbritannien (16,8 Milliarden Euro) und Deutschland (15,4 Milliarden Euro). Großbritannien und Deutschland liegen seit Jahren im B2C-Bereich Kopf an Kopf. Nach EITO soll im Jahr 2007 Deutschland mit einem Marktanteil von gut 25 Prozent Spitzenreiter vor Großbritannien mit knapp 21 Prozent Marktanteil sein (65,7 Milliarden Euro). Diese Steigerung führt EITO auf das zu erwartende Wachstum im Bereich der privaten Reise- und Urlaubsbuchungen zurück (2007: rund 40 Milliarden Euro). Derzeit werden dem HDE zufolge nur wenig mehr als 2 Prozent der gesamten deutschen Einzelhandelsumsätze online erzielt. Bis 2007 geht Forrester von 11 Prozent aus. In den ersten drei Quartalen 2003 gaben die Online-Shopper in Deutschland durchschnittlich 275 Euro aus. Produkte wie Bücher, CDs, Software, Computerzubehör, Kleidung und elektronische Geräte wurden am häufigsten über das Internet bestellt. Der Web-Handel mit Lebensmitteln ist in Deutschland auf regional tätige Händler und Spezialisten begrenzt. Wertmäßig lagen laut GfK der Bereich Bekleidung und Schuhe sowie der PC-Bereich mit Anteilen von 11,5 Prozent bzw. 10,6 Prozent an allen Online-Käufen vorn. Beim Bezahlen im Internet dominierten angesichts weiterhin bestehender sicherheitstechnischer Bedenken immer noch konventionelle Bezahlformen vor Online-Lastschriften und dem Einsatz der Kreditkarte. · INSTITUTE FOR INFORMATION ECONOMICS Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht, 4. Trendbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht XXVII Neue Impulse werden in Zukunft vom mobilfunkbasierten Internet-Handel erwartet. Das Wachstumspotenzial ist aufgrund der hohen Zahl der Mobilfunkkunden und der verfügbaren Infrastruktur groß, setzt aber die Verbreitung geeigneter und komfortabler internetfähiger Mobilfunkgeräte voraus. Der aktuellen EITO-Studie vom März 2004 zufolge beliefen sich die mobilfunkbasierten ECommerce-Umsätze in Westeuropa im Jahr 2003 auf rund 1,1 Milliarden EUR. Deutschland nimmt im europäischen Vergleich einen Spitzenplatz in der Nutzung von MCommerce ein. 2003 wurden hier laut EITO 280 Millionen Euro umgesetzt. Großbritannien folgt mit 212 Millionen Euro. Diese Spitzenposition sollte in Zukunft gehalten werden können. Definitionen zum M-Commerce umfassen zum Teil die Angebote der mobilen Dienste wie SMS, mobile Verkehrsdienste, Location based Services, Umsätze mit Handy-Logos, Klingeltönen und Ähnlichem. Der globale Umsatz mobiler Dienste belief sich laut Ovum im Jahr 2003 auf 16,7 Milliarden Dollar. In Deutschland erreichten die Sprachdienste einen Anteil von 59 Prozent und erreichte SMS (Kurznachrichten) einen Anteil von 36 Prozent an den Mobiltelefonausgaben. Für diese Bereiche sind hohe Wachstumsraten zu erwarten. In Zukunft wird E-Health eine größere Bedeutung als bisher erlangen, zumal das durch den Einsatz von IT und Telematikanwendungen zu mobilisierende Rationalisierungspotenzial auf zwischen 20 bis 40 Prozent geschätzt wird. Seit Januar 2004 ist der elektronische Handel mit Arzneimitteln in Deutschland wie in anderen Europäischen Staaten möglich. Zum 1. Januar 2006 wird die Einführung einer elektronischen Gesundheitskarte als einem Baustein zur flächendeckenden Einführung digitaler Kommunikationstechniken im Gesundheitswesen vorgesehen. Bei den B2C-Sonderformen Online-Banking und Online-Brokerage, dem Abwickeln von Bank- und Aktiengeschäften über das Internet, wird Deutschland einer Studie der Weltbank zufolge im Jahr 2010 eine Online-Banking-Penetrationsrate von rund 92 Prozent erreichen und damit auch weiterhin im oberen Mittelfeld Europas rangieren. Hundert Millionen Haushalte weltweit nutzen mittlerweile das Internet zur Abwicklung ihrer Bankgeschäfte. Laut ACTA 2003 nutzen 12,9 Millionen Deutsche die Möglichkeiten des Online-Banking. Das entspricht einem Anteil von rund 25 Prozent an der Bevölkerung. Damit nutzen Deutsche und Briten (15 Prozent) Online-Banking am häufigsten. Es ist mit einem jährlichen Zuwachs an Online-Konten von 11 Prozent zu rechnen. Als Markthemmnisse können sich Sicherheitsbedenken der Nutzer und die tatsächliche Sicherheit der Datenübertragungen erweisen. Laut TNS Infratest Finanzforschung nutzten im Jahr 2003 zwei Millionen Bundesbürger die Möglichkeit, ihre Wertpapiergeschäfte über das Internet abzuwickeln (Online-Brokerage). INSTITUTE FOR INFORMATION ECONOMICS Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht, 4. Trendbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht XXVIII Die wichtigsten Barrieren, die dem Wachstum von B2C-E-Commerce entgegenstehen, sind: · mangelndes Vertrauen in die Sicherheit der Datenübertragung und in den Datenschutz, das heißt insbesondere eine bestehende Angst vor der elektronischen Bezahlung per Kreditkarte; Rechtsvorschriften, die Unternehmen an der Nutzung des elektronischen Geschäftsverkehrs hindern; fehlender Einsatz inoperabler Lösungen für Transaktionen, Sicherheit, Unterschriften, Beschaffung und Bezahlung beim elektronischen Geschäftsverkehr; aber auch fehlendes Vertrauen in die Zukunft von E-, M- und T-Commerce, wie es sich in den Einschätzungen der befragten Experten ergab. · · · Hier besteht unmittelbarer Handlungsbedarf. Status-Quo: E-Government ­ Die Anforderungen der Informationswirtschaft an den öffentlichen Bereich Wie in der Privatwirtschaft so werden auch in Behörden und weiteren öffentlichen Einrichtungen zunehmend IKT-Technologien zur Kosteneinsparung und Effizienzsteigerung eingesetzt und Arbeitsabläufe an diese angepasst. Dies soll nicht nur den Bürgern eine Vereinfachung von Behördengängen sowie eine bürgerfreundliche Verwaltung bringen, sondern auch Unternehmen den Umgang mit Behörden erleichtern sowie verwaltungsübergreifende Kooperationen effizienter gestalten. E-Government ist der Schlüssel zur Verwaltungsmodernisierung und ein möglicher starker Wachstumsbereich der Wirtschaft. Die Unternehmen profitieren als Entwickler, Anbieter, Nutzer und Kooperationspartner von E-Government. E-Government kommt ,,langsam aber sicher" voran. Nach Cap Gemini Ernst & Young befindet sich Deutschland bei der schon erfolgten Umsetzung der Online-Angebote aller Verwaltungsdienstleistungen unter 18 untersuchten Ländern auf dem vorletzten Rang. Dies ist auf die verspätete Einführung des deutschen E-Government-Strategieplans zurückzuführen. Bei transaktionsfähigen Diensten konnte Deutschland allerdings im Vergleich zum Vorjahr fünf Prozentpunkte zulegen und rangiert damit im Länderranking auf Platz 10. Nach einer Untersuchung von TNS zum Reifegrad und zur Nutzungsintensität von EGovernment-Diensten in 32 Ländern liegt Deutschland bei der Nutzung von administrativen Online-Dienstleistungen auf Rang 19: 26 Prozent der deutschen Bevölkerung nimmt diese Art der Dienstleistungen in Anspruch. Die Untersuchung wurde zum dritten Mal in Folge von TNS durchgeführt und basiert auf einer bevölkerungsrepräsentativen Befragung zwischen Juli und Oktober 2003 (Befragung von 31.823 Erwachsenen). Bei der Akzeptanz von E-Government-Diensten spielen Sicherheitsbedenken nach wie vor eine bedeutende Rolle. Neben Taiwan ist Deutschland das Land mit den größten Sicherheitsbedenken (81 Prozent der Bevölkerung verglichen zum internationalen Durchschnitt von 58 Prozent). INSTITUTE FOR INFORMATION ECONOMICS Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht, 4. Trendbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht XXIX Im Sommer 2003 hatten sich Bund, Länder und Kommunen auf die gemeinsame EGovernment-Strategie ,,Deutschland-Online" verständigt, die die Projekte von Bund, Ländern und Kommunen mit zentraler Koordinierung vernetzt. Prioritär sollen die wichtigsten Verwaltungsdienstleistungen aller staatlichen Ebenen ohne Zuständigkeitsund Medienbrüche über das Internet abgewickelt werden. Mit ,,BundOnline" 2005 hat die Bundesregierung das größte E-Government-Programm Europas gestartet. Dieses soll mit 1,45 Milliarden Euro (2002 - 2005) Sorge tragen, dass die Verwaltungen bis 2005 ihre rund 440 Dienstleistungen flächendeckend internetfähig gestalten. Gegenwärtig sind 232 Vorhaben umgesetzt. Laut Accenture konnte sich Deutschland in der Online-Verfügbarkeit von transaktionsfähigen Dienstleistungen auf den 3. Rang unter 22 untersuchten Ländern verbessern. Im Rahmen des MEDIA@Komm-Transfers wurden 20 E-Government-Musterkommunen eingerichtet, die ihre Geschäftsmodelle Ländern und Gemeinden zur Verfügung stellen. Eine Reihe weiterer Aktionen sind geplant, unter anderem das ausschließlich elektronisch zu erfolgende Vergabeverfahren (E-Procurement) des Bundes bis Ende 2005. Eine bedeutende Rolle zur weiteren Nutzung des E-Government spielen das Signaturgesetz und der Roll-Out von Signaturkarten, die durch die eCard-Initiative der Bundesregierung gefördert werden. Hier wird der Schwerpunkt auf die sichere Nutzung des Internets gelegt. Die Einschätzung des E-Government aus Sicht der Experten und Handlungsbedarf Die befragten Experten bestätigten die in der Frageformulierung unterstellte und von der Sekundärforschung belegte Annahme, dass es sich bei E-Government um einen stark expandierenden Bereich handelt. Nach Anteil der Nennungen sind nach wie vor die folgenden E-Government-Aufgabenbereiche prioritär: Verwaltung und Bürger (mit einem Anteil von 44 Prozent); Verwaltung vorwiegend intern (27 Prozent) und Verwaltung von Wirtschaft (17 Prozent). Allerdings ist im Ranking der Hauptaufgaben eine Veränderung gegenüber den Vorjahren eingetreten, da der Bereich ,,Verwaltung und Bürger" nunmehr eindeutig vor ,,Verwaltung intern" rangiert. Auch wenn das zum Teil eine Folge der Frageformulierungen für die Erhebung 2003/2004 ist, so dürften doch nach mehreren Jahren E-Government-Bemühungen die Voraussetzungen für die Erstellung elektronischer Bürgerund Wirtschaftsdienste stärker gegeben sein. Auch nach den Ergebnissen der Sekundärforschung besteht prioritärer Handlungsbedarf in der möglichst raschen Umsetzung der noch verbleibenden 208 von insgesamt 440 Vorhaben. Allein nach 29 Prozent aller Nennungen und 65 Prozent aller Nennungen zu Bürgerdiensten wurde auf das ,,Elektronische Gemeindeamt" (15 Prozent) und das ,,Elektronische Finanzamt" (13 Prozent) Bezug genommen. Zusätzlich zu denken wäre an ein ,,Elektronisches Arbeitsamt", über das administrative Fragen abzuwickeln wären, das ergänzend zu der persönlichen Stellenvermittlung Arbeitsplatzangebot und -nachfrage im Arbeitsamtsbezirk und darüber hinaus zusammenführt und sich von den bisherigen Plänen durch eine stärkere ,,Lokalisierungskomponente" unterscheidet; an ein ,,Elektronisches Amt für Soziale Fragen", das Auskunft und Hilfen in allen Transferbereichen gibt, und an ein ,,Elektronisches Amtsgericht", das wie in ersten Modellversuchen erprobt Schriftsätze per EMail entgegennimmt und Urteile in Bagatellfällen per E-Mail versendet. Im Gegensatz dazu gab es keine einzige Nennung zu Verwaltungsdiensten, die sich eindeutig auf eine landesoder bundesweite Ebene bezog. Damit gilt: E-Government ist "local". Oder so sollte es aus der Sicht der Bürger und Wähler wenigstens sein. Die Bundesregierung hat hier mit MEDIA@Komm-Transfer entscheidende Schritte eingeleitet, mit denen lokale Erfahrungen für alle politischen Ebenen nutzbar gemacht werden. INSTITUTE FOR INFORMATION ECONOMICS Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht, 4. Trendbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht XXX Allerdings deuten Ergebnisse aus anderen Trendberichten darauf hin, dass auf der kommunalen Ebene besondere Performance-Probleme existieren. Nach den Ergebnissen der Sekundärforschung besteht eines der wichtigsten Probleme darin, dass in vielen Kommunen das Geld für E-Government-Aktivitäten fehlt. Aus der Sicht der Experten sind die Verwaltungen insgesamt gesehen mit der Implementierung verwaltungsübergreifender Lösungen noch nicht allzu weit gekommen. Dies wird auch durch die oben genannten Untersuchungen bestätigt. Unter den EGovernment-Diensten für die Wirtschaft nahmen ,,E-Procurement ­ Ausschreibungen" die Hälfte aller Nennungen zu konkreten Wirtschaftsdiensten ein. In der Tat ist nicht einzusehen, warum das öffentliche Beschaffungswesen nicht auf den gleichen technischen Stand wie das private gebracht werden sollte. Die Bundesregierung will die Beschaffung aller Bundesbehörden in den nächsten zwei Jahren auf elektronische Vergabeverfahren umstellen. ,,Kommune & Staat" schrieb dazu in ihrer Ausgabe 2/2004: ,,Es ist ebenfalls notwendig, endlich Länder und Kommunen von den Vorzügen einer zentralisierten Beschaffung und der Vergabeplattform selbst zu überzeugen. (...) Und die für das Jahr 2004 geplante Vergaberechtsnovelle muss das Vergaberecht darüber hinaus so modernisieren, dass es den Anforderungen der elektronischen Beschaffung gerecht wird." Spillover-Prozesse aus administrativen E-Government-Aktivitäten können die Effizienz des politischen Handelns steigern und in einem zweiten Schritt die Beziehungen zwischen Politik und Wählern sowie zwischen Politik und Wirtschaft verbessern. Geeignete Beispiele für eine ,,Elektronifizierung der Politik" sind weitergehende Vernetzungen zwischen Politik und Verwaltung sowie Maßnahmen zur direkten Effizienzsteigerung interner politischer Prozesse, zum Beispiel der direkte Online-Zugriff von Fraktionen des Gemeinderates auf wichtige Informationen. INSTITUTE FOR INFORMATION ECONOMICS Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht, 4. Trendbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht XXXI 1.1.6 Identifikation der wichtigsten Handlungsbereiche und Market Drivers aus Expertensicht Identifikation der Handlungsbereiche Um die Informationswirtschaft insgesamt, aber auch ihre Teilmärkte B2B-E-Commerce, B2CE-Commerce, E-Business und E-Government voranzubringen zu können, bestehen für die infragekommenden Politikbereiche unterschiedliche ,,Dringlichkeitsgrade" für das politische Handeln: Rang 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. Bereiche Forschung und Entwicklung Modernisierung des Staates, z.B. durch Vernetzung und E-Government Bildungspolitik, z.B. Integration der neuen Medien Erschließung innovativer Anwendungsmöglichkeiten Mehr IT-Sicherheit angesichts neuer Qualität der Gefährdungen Gesundheits-, Verkehrs- und Umweltpolitik, z. B. zwecks Einführung von Telematik-Anwendungen Mittelstandspolitik, z.B. Förderung höherwertiger E-Business- Anwendungen Wettbewerbsorientierte Regulierung, z.B. zwecks Ausbau breitbandiger Infrastruktur Verbraucherschutz Internationale Politik, Rechtssicherheit im Internet, z.B. Durchsetzung globaler Regeln für das Internet Alle Antworten im Mittelwert ,,Schulnoten" 1,75 1,75 1,83 2,01 2,17 2,53 2,54 2,68 2,75 2,80 2,29 An zusätzlichen Handlungsbereichen (insgesamt mit der Top-Durchschnittsnote 1,38 bewertet) wurden von den Experten eingeführt: · · · · Verbesserungen der Rahmenbedingungen für die Wirtschaft; Arbeitsmarkt- und Qualifizierungspolitik; Digital Divide bzw. Verteilungs- und Sozialpolitik in Internet-Zusammenhängen sowie politische Kommunikation, z.B. Schaffung von Awareness und Innovationsmentalität. Die gestiegene Bedeutung von Öffentlichkeitsarbeit im Berichtszeitraum bzw. Hinweise auf zum Teil gravierende Defizite in der Öffentlichkeitsarbeit auf politischer und verbandspolitischer Ebene wurden auch in den Ergebnissen zur Telekommunikations- und Urheberrechtsgesetzgebung deutlich. Ansonsten nahmen im Ranking prioritärer politischer Aufgabenbereiche, wie sie durch die Klassifizierung in der Frageformulierung vorgegeben wurde, die Spitzenreiter der vergangenen Jahre die Spitzenpositionen ein. Das sind insbesondere: · die Aufgabenbereiche, die vom innovativen Teil des öffentlichen Bereiches wahrgenommen werden, nämlich Forschung und Entwicklung zuzüglich Erschließung innovativer Anwendungsmöglichkeiten (mit den Durchschnittsnoten 1,75 und 2,01 auf den Plätzen 2 und 5) sowie Bildung und Ausbildung (mit einer Durchschnittsnote von 1,83 auf Platz 4); INSTITUTE FOR INFORMATION ECONOMICS Monitoring Informationswirtschaft 7. Faktenbericht, 4. Trendbericht 2004 Management Summary Faktenbericht und Trendbericht XXXII · die Maßnahmen, die einen effizienteren und moderneren Staat bewirken sollen. Sie sind in dieser Umfrage unter dem Begriff ,,Modernisierung des Staates, z.B. durch Vernetzung und E-Government" zusammengefasst. Dieser Bereich teilt sich mit einer Durchschnittsbenotung von 1,75 mit Forschung und Entwicklung den Spitzenplatz. Allerdings wurde die Rolle der Politik für (anwendungsorientierte) Forschung und Entwicklung strittig diskutiert. Die Kooperation zwischen Anbietern und Anwendern ist aus der Sicht der Experten ein unverzichtbarer Market Driver Darüber hinaus betonten die befragten Experten, dass einer der wesentlichen Market Driver die Zusammenarbeit zwischen informationswirtschaftlichen Anbietern und Anwendern ist. Die Frage nach den Verbesserungsmöglichkeiten bei der Zusammenarbeit zwischen den informationswirtschaftlichen Anbietern und Anwendern führte zu der folgenden Ergebnisverteilung: Bereiche Keine Kooperationsprobleme Doch Kooperationsprobleme Sprachliche, psychologische und personelle Grundlagen der Kooperation Direkte Dialogformen zwischen Anbietern und Anwendern Indirekte Dialogformen zwischen Anbietern und Über Kommunikation hinausgehende Kooperation zwischen Anbietern und Direkte Gestaltung des