#title: Bessen & Maskin 2000: Sequentielle Innovation #descr: Dieser Artikel wurde von zwei Forschern des MIT verfasst und folgert unter Anführung mathematische Modelle und experimenteller Belege, dass in einer dynamischen Welt wie der Software- oder Beratungsbranche, Unternehmen ohne Patente genug Anreize zur Innovation haben und dass Patente komplementäre Innovationen begrenzen können. Der Artikel kommt zu dem Schluss, dass der Urheberrechtsschutz für Software (der seine eigene Entwicklung im letzten Jahrzehnt durchlaufen hat) eine bessere Balance bewirkt hat als der Patentschutz. Dieses neue Modell legt eine weitere Begründung für eine enge Begrenzung von Patenten nahe. #Whe: Einige der derzeit innovativsten Branchen - Software, Computer und Halbleiterindustrie - haben in der Vergangenheit schwachen Patentschutz gehabt und eine rasante Nachahmung ihrer Produkte erfahren. #yrd: Weit davon entfernt, rege Aktivitäten für Innovationen zu entfachen, führten diese stärkeren Eigentumsrechte in eine Zeit stagnierender oder sogar abnehmender F.u.E. bei den Branchen und Unternehmen, die am häufigsten patentieren. #knl: Clement 2003-03: Creation Myths -- Erfordert Innovation geistige Eigentumsrechte? #eil: Ein Artikel, der aktuelle, allgemein gegenüber (%q:geistigen Eigentumsrechten) und speziell Softwarepatenten skeptische Wirtschaftsliteratur vorstellt. Dieser Artikel zitiert auch die Bessen & Maskin Studie. #ArW: Ein anonymer Patentanwalt behauptet im Namen der europäischen Software- und Telekommunikations-Lobbyistengruppe EICTA, dass diese Studie auf veralteten Daten und inaäquaten Modellen beruht, er sagt aber nicht genauer, was er für falsch hät und wie es besser gemacht werden könnte. # Local Variables: ; # coding: utf-8 ; # srcfile: /usr/share/emacs/21.4/site-lisp/mlht/app/swpat/swpatpapri.el ; # mailto: andreas_ffii_20030226@rudert-home.de ; # login: XXXXX ; # passwd: YYYYY ; # feature: ffiirc ; # dok: bessenmaskin00 ; # txtlang: xx ; # End: ;