#title: Geschichte der Grenzen der Patentierbarkeit #descr: Wie das Patentsystem sich entwickelte und ausbreitete, und wie die Theorien über seine Grenzen entstanden und festgeschrieben wurden. #lWW: Europäisches Mittelalter #pec: Könige vergeben Patent-artige Privilegien zur Begünstigung von Anhängern und als Einnahmequelle. #ire: Venedig: Erste Patente #QWW: Großbritannien: %(q:Monopol Act), %(pe:Monopolgesetz). Königin Elisabeth I. vergibt Patente als Geldquelle für die Krone, die keiner Zustimmung des Parlaments bedarf. #sel: James Watt patentiert einen %(q:Verdichter, der über ein Ventil mit einem Zylinder verbunden ist). Patente verlangsamen die Entwicklung der Dampfmaschine. #shW: Die Verfassung der USA erwähnt Patente und Copyrights als Instrumente, über die der Kongress %(q:verfügen soll), um %(q:den Fortschritt von Wissenschaft und nutzbringender Kunst zu befördern). #sfW: Thomas Jefferson ist der erste Präsident des US-Patentamts. Nur wenige Patente in den USA in den darauffolgenden Jahren. #jct: Frankreich führt Patentwesen ein. Einige französische Revolutionäre postulieren ein %(q:natürliches Recht auf geistiges Eigentum), andere lachen darüber. #ppW: Telegraphie-Revolution, Patente kommen aus der Mode #nan: Deutschland führt Patentwesen ein. Nach %(fm:Machlup) ein %(q:Sieg der Anwälte und Protektionisten über die Ökonomen). #nWd: Japan führt Patentwesen ein. #nld: Patent-kritische Ansichten dominieren #aei: Europäische Patentübereinkunft %(pe:European Patent Convention, EPC), in München unterzeichnet #ttc: Softwarepatente ausgeschlossen #ton: Software nicht patentierbar #ton2: Software nicht patentierbar #gfg: Anzeichen der Aufweichung #nrW: Neue Berechnungregel für die Optimierung von Walzstäben ist keine technische Erfindung. #Wln: %(q:Technische Programme) patentierbar. Funktionsansprüche möglich, wenn die Beeinflussung von Naturkräften im Mittelpunkt steht. #Wat: Schiedskammer für Patentsachen am Federal Circuit %(pe:CAFC) gegründet, diese agiert in den folgenden Jahren durch Ausweitung der Patentierbarkeit zu ihrem eigenen Vorteil. #isW: %(q:Vicom)-Fall: Der Anfang der Genehmigung von Patentansprüchen auf Algorithmen und Geschäftsmethoden, indem diese als %(q:technische Gerätschaften) ausgegeben werden. #poW: Schwemme von Patenten in den USA und Japan, ohne neue Innovation in gleichem Maße. #WWi: Schwemme von Softwarepatent-Anmeldungen #wre: Software-Urheberrechts-Richtlinie #Wtf: Grünbuch für das Gemeinschaftspatent verlangt Legalisierung von Softwarepatenten durch Änderung des EPÜ und verwandter EU-Richtlinien #atW: %(q:State Street)-Fall. #pso: Im Fall %(q:IBM T97/1173) werden Programmansprüche von der technischen Schiedskammer des EPA zugelassen. Laut Notiz des EPA-Präsidenten ein Modell für die Zukunft. #98E: 1998 EPA #knl: Mark Schar, Richter an der Technischen Schiedskammer, führt eine %(ms:Neudefinition) von %(q:Technischer Erfindung) als %(q:Praktische Problemlösung) ein. #rWe: Europäische Kommission produziert Folgepapiere zum Grünbuch, Argument ist u.a., dass Microsoft viele Patente hält und folglich Patente für Software benötigt werden. #PeW: EPA-Grundsatzbeschluss fordert die vollständige Streichung von Art. 52(2) EPÜ. #rot: Start der Eurolinux-Petition #C2W: Diplomatische Konferenz lässt Art. 52(2) unberührt, Entscheidung liegt jetzt bei der EU #neW: CEC hält Umfrageergebnisse unter Verschluss, eine einseitige Studie eines %(q:unabhängigen Vertragspartners) wird erst Monate nach ihrer Fertigstellung veröffentlicht. #Rap: Ernennung der MdEP McCarthy, Würmeling, Plooj, Rocard etc zu Berichterstattern #BHs: %(dg:Studie von Bakels & Hugenholtz), SWPat-kritisch, fordert vollständig neuen Ansatz #cpf: %(cp:Gegenvorschlag des FFII) #JUh: Anhörung im Rechtsausschuss JURI #dkp: %(dp:Dänische Ratspräsidentschaft veröffentlicht Positionspapier) der Rats-Arbeitsgruppe, das auf unbegrenzte Patentierbarkeit hinausläuft #CUv: CULT-Abstimmungsergebnis: gegen SWPat, für Freiheit der Publikation und der Interoperation #ITv: ITRE-Abstimmungsergebnis: für Freiheit der Veröffentlichung und der Interoperation #mcr: McCarthy-Bericht an JURI #cfo: FFII-Konferenz über SWPat in Brüssel #JUv: JURI-Abstimmung: Scheinbegrenzungen der Patentierbarkeit #bd3: FFII-Demonstration in Brüssel #pld: Plenardebatte im Europaparlament, bei welcher %(am:129 Änderungsanträge) zur Diskussion stehen; %(bt:Bolkesteins Drohung) #dcp: Kommission des DGIM %(dc:mäkelt an der Parlamentsentscheidung herum) #Cwp: öffentliche Version des %(wp:Ratsarbeitsgruppenvorschlags), bald darauf an COREPER abgegeben #Bxl: %(bx:FFII-Demonstration und Konferenz) über SWPat in Brüssel, zwischen Zügen der Ratspräsidentschaft, Nokia-Kampagne und MdEP-Erklärungen # Local Variables: ; # coding: utf-8 ; # srcfile: /usr/share/emacs/site-lisp/phm/app/swpat/swpatcitri.el ; # mailto: mlhtimport@ffii.org ; # login: ccorn ; # passwd: YYYYY ; # feature: swpatdir ; # dok: swpatcitri ; # txtlang: de ; # multlin: t ; # End: ;